Alex Marquez (Ducati): «Catch me if you can»
Alex Marquez (Ducati) war am ersten Tag in Buriram wie schon beim MotoGP-Test in Sepang sehr schnell unterwegs – er musste sich nur Bruder Marc geschlagen geben. Für die ersten Rennen fühlt er sich gut gerüstet.
Alex Marquez (Gresini Ducati) zeigte beim dreitägigen MotoGP-Test in Sepang einen enormen Speed. Mit der GP24 kam der jüngere der Marquez-Brüder in Malaysia sehr gut zurecht. Am letzten Tag, als alle auf Zeitenjagd gingen, stellte er die Bestzeit auf.
In derselben Art und Weise ging es für Alex Marquez in Buriram weiter. Am Mittwoch erzielte er auf dem Chang International Circuit die zweitschnellste Zeit – mit 0,465 sec Rückstand auf Bruder Marc. "Ich bin sehr zufrieden, obwohl ich nur Zweiter bin", lachte er und ging danach zunächst auf die Leistung seines Bruders ein: "Er war schon den ganzen Tag sehr schnell. Es ist eine Strecke, auf der er normalerweise den Unterschied machen kann. Wir selbst hatten einen soliden Tag, es war eine gute Bestätigung für uns. Die letzte Zeitenjagd habe ich dann nicht mehr gemacht – um Energie für morgen zu sparen. Aber ich bin sehr happy darüber, dass ich mit dem Bike auf einer anderen Strecke von Beginn an so schnell sein kann."
Vom 28. Februar bis 2. März findet in Thailand das erste Rennwochenende statt. Fühlt sich der Gresini-Pilot dafür mit dem Bike schon bereit oder gibt es am Donnerstag noch einige Arbeit zu erledigen? "Morgen werden wir nur noch kleine Dinge hinsichtlich des Setups ausprobieren. Bereits am Mittwochnachmittag waren wir damit beschäftigt, um uns an die heißen Bedingungen anzupassen", erklärte der 28-Jährige. "Aber wir sind dem Bike, das wir beim ersten Rennen einsetzen werden, schon sehr nahe. Das Motorrad war vom ersten Tag an schon sehr gut, es gibt mir sehr viel Vertrauen. Morgen ist ein wichtiger Tag, um den Grand Prix vorzubereiten und alles unter Kontrolle zu haben, wenn wir in 20 Tagen hier das erste Rennen fahren werden. Wir werden einen Long-run vornehmen und am Morgen eine Zeitenjagd machen."
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2025 werden nur noch sechs Ducati in der Startaufstellung stehen, in der letzten Saison waren es noch acht. Wird dem Gresini-Team und ihm selbst dadurch jetzt noch mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht? "Nein, das ist gleichgeblieben. Ich denke, die Arbeitsmethoden sind dieselben und wir haben von Ducati den gleich großen Support", winkte der Spanier ab.
Mit dem 19-jährigen Fermin Aldeguer hat Marquez 2025 einen MotoGP-Rookie als Teamkollegen. Hilft er diesem in der Box, um sich einzugewöhnen? "Fermin fragte mich heute, ob er mir für einen Run hinterherfahren kann. Ich meinte zu ihm: ‘Na klar, wenn du mir folgen kannst’", schmunzelte Marquez. "Er war am Morgen etwas ratlos, wie er es auf dieser Strecke angehen soll. Wir fuhren dann vier Runden zusammen und es hat ihm geholfen."
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