Fabio Di Giannantonio (5.) wäre gern ein paar Runden mehr gefahren
Fabio Di Giannantonio erwischte in Mugello einen schwierigen Start, kam bergauf in Schwierigkeiten. Am Ende lief's – der VR46-Ducati-Pilot hätte sich mit mehr Runden noch Podiums-Chancen ausgerechnet.
VR46-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio holte in Mugello bei seinem Heimrennen einen starken fünften Platz, war nach Pecco Bagnaia (3.) die zweitschnellste Ducati im Feld. Di Giannantonio ging nur von Rang 7 ins Rennen. Das sorgte für eine schwierige Startphase.
Di Giannantonio: «Der Start selbst war gut, aber bergauf kam ich mitten rein ins Getümmel. Ich kam nah an jemanden ran, ich meine, eine KTM. Da waren zwei Motorräder, die zusammenkamen, ich war in der Mitte, musste also vom Gas. Da haben wir die beste Chance auf den Sieg verloren und später dann aufs Podium. Es war zum Start erst mal viel bergauf für mich.» Das lag auch an seiner Positionierung auf der Strecke auf Platz 7, sodass er auf der rechten Seite mehr von der leichten Steigung in der ersten Kurve San Donato hatte.
Di Giannantonio über sein weiteres Rennen: «Ich hatte mit der Temperatur im Vorderreifen meine Probleme. Auch mit dem Hinterreifen war es nicht einfach.» Aber: «Mit ein oder zwei Runden mehr hätte ich vielleicht noch einen Angriff aufs Podium starten können, aber so ist es dann eben.» In Runde 18 begann für den Italiener eine actionreiche Schlussphase. Da schlüpfte er gemeinsam mit Ai Ogura innen an Marc Marquez vorbei, mischte mit im engen Rennen um die Top-Plätze mit. Doch es reichte am Ende nicht.
Der Italiener: «Wir müssen das Positive sehen. Das Level ist hoch, auch wenn das Ergebnis ein wenig unter unseren Erwartungen geblieben ist. Aber das ist Teil des Spiels. Wenn unsere schlechteren Tage Platz 5 sind, dann ist es gar nicht so schlimm.» Im Sprint am Samstag hatte er es aufs Podium geschafft.
Große Party in Mugello
Vor Ort in Mugello war in diesem Jahr ein Rekord-Publikum. Di Giannantonio freute sich, dass in seinem Heimatland der Motorradsport wieder viel Anklang findet: «Das große Interesse kommt zurück. Weltweit und hier in Mugello sind mehr Leute. Das freut mich als Italiener natürlich. Es freut mich, dass wir den Italienern eine gute Show abliefern konnten und dass sie eine große Party feiern können. Ich würde mir noch mehr Zuschauer wünschen, vor allem Kinder.» Mit zwei Aprilias und einer Ducati sowie den Italienern Marco Bezzecchi (1.) und Pecco Bagnaia (3.) auf dem Podium hatten Di Giannantonios Landsleute jede Menge zu feiern…
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