Aprilia-Ass Jorge Martin: Extraschichten im Revier von Marc Marquez
MotoGP-Weltmeister Marc Marquez und Jorge Martin befinden sich bereits wieder im Motorradtraining – die Vorzeichen könnten bei den beiden spanischen Top-Fahrern unterschiedlicher kaum sein.
Die Osterfeiertage haben im hektischen MotoGP-Zirkus nur bedingt Ruhe gebracht. Wegen des Nahost-Krieges wurde das Event in Doha auf Herbst verschoben. Die damit verbundene längere Pause bis zum Rennwochenende in Jerez de la Frontera bringt für alle Beteiligten eine neue Situation. Die Protagonisten müssen diese Phase nun mit Trainingseinheiten überbrücken. So auch Marc Marquez und Jorge Martin, die gleich nach der Osterruhe schon wieder ins Bike-Training eingestiegen sind.
Marquez hat die Osterfeiertage mit Freundin Gemma und Bruder Alex bei der Familie in seinem Heimatort Cervera verbracht. Von dort aus zog es den neunfachen Weltmeister am Dienstag direkt auf die Rennstrecke. Schauplatz war das MotorLand Aragon – dort drehte MM93 auf einer Supersport-Ducati private Trainingsrunden auf der Kart-Strecke. Klar ist: Marquez will vor Jerez alles tun, um das Ruder herumzureißen und wieder um Siege zu fahren, was zuletzt gegen die Aprilia-Asse nur mehr ansatzweise möglich war.
Jorge Martin hat Blut geleckt
Ganz anders ist die Situation bei Landsmann und Aprilia-Reiter Jorge Martin. Der 28-Jährige hat Blut geleckt. Nach seinem sensationellen Triumph im Sprint auf dem Circuit of the Americas (COTA) in Austin und dem zweiten Platz im Hauptrennen findet sich der Champion von 2024 plötzlich mitten im Kampf um die WM-Spitze. Die Fans des «Martinators» feiern ihren Helden bereits als den kommenden Weltmeister – und es wird auch lamentiert, dass er sich bereits für Yamaha entschieden hat.
Martin hat wieder richtig Lust am Rennsport gefunden – und er wirkt angestachelt von den letzten Erfolgen. Auch das Training macht Martin sichtlich Spaß. Dieser Tage wetzte er mit einer Aprilia RS 660 in Menarguens nahe Lleida um die enge Kart-Strecke. Spannend: Dorthin hätte es eigentlich Rivale Marquez deutlich näher gehabt als der gebürtige Madrilene Martin, denn die Anlage von Menarguens befindet sich nur gut 50 Kilometer nordwestlich von Cervera.
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