Die Pole-Position in Silverstone von Alvaro Bautista geht nicht zuletzt auf die Testfahrten von Barcelona zurück. Aber der Gresini-Honda-Pilot sieht weiteres Verbesserungspotential.
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Alvaro Bautista hat es in seiner bisherigen MotoGP-Karriere noch nicht geschafft, seine spanischen Landsleute Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa zu überflügeln. In seinen ersten beiden Jahren fehlte ihm allerdings mit der mässig konkurrenzfähigen Suzuki auch das Material dafür. Nun hatte der 125-ccm-Weltmeister von 2006 mit der Pole-Position beim Silverstone-GP erstmals nach seinem Wechsel zu Gresini-Honda ein Ausrufezeichen gesetzt.
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Für einen Podestplatz reichte es dem "vergessenen Spanier" zwar noch nicht, aber Rang 4 ist das beste Ergebnis in der MotoGP des 26-Jährigen. Bautista erklärt, dass er sich zunächst von der Suzuki auf die Honda RC 213 V umgewöhnen musste. "Von den ersten Testfahrten an haben wir wenige Abstimmungsveränderungen gemacht, ich musste zuerst das Motorrad kennenlernen", erklärte der Spanier. "Für den Test in Estoril hatten wir uns vorgenommen, einige Experimente durchzuführen. Aber der Test fiel ins Wasser."
Erst beim Testtag in Barcelona, also in der Woche vor Silverstone, konnte das San-Carlo-Gresini-Team seinen Piloten mit ein gewagteren Einstellungen auf die Strecke schicken. Jetzt ist Bautista mit mehr Gewicht auf dem Vorderrad unterwegs, die Gabel wurde feinjustiert. Gresini ist das einzige Team, das auf Federelemente von Showa setzt, während die Gegner auf Öhlins vertrauen. Bautista: "Nun ist das Gefühl besser. Aber wir können uns weiter verbessern."
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