F1-Besuch in Monza: Marco Bezzecchi staunt über Kimi Antonellis Mercedes
Aprilia-MotoGP-Held Marco Bezzecchi stattete Kumpel Kimi Antonelli bei der Formel 1 in Monza einen Besuch ab und nutzte die Gelegenheit für eine Sitzprobe im Mercedes-Boliden.
Mercedes-Formel-1-Ass Kimi Antonelli zollt an diesem Wochenende im Hexenkessel von Monza nicht nur seinem Idol und Kumpel Valentino Rossi mit einem speziellen Helmdesign Tribut. Der Italiener bekam am Samstag auch besonderen Besuch aus der VR46-Truppe: Marco Bezzecchi schaute bei seinem Landsmann vorbei. «Bez» hatte bei seinem Abstecher nach Monza zudem Aprilia-Rennboss Massimo Rivola und Pressechef Antonio Boselli im Schlepptau.
Rivola hat ohnehin eine Vergangenheit in der Formel 1. Bis 2019 war er selbst bei Minardi/Toro Rosso und später bei der Scuderia Ferrari tätig. Das Treffen zwischen Antonelli und Bezzecchi fiel trotz des Trubels im königlichen Park erwartungsgemäß herzlich aus. Zur Erinnerung: Wie berichtet war Bezzecchi zuletzt sogar Partygast bei Antonellis privater Geburtstagsfeier im Aqua Park von Rimini.
Nach der Ankunft in der Mercedes-Box kam es zunächst zu einem kurzen Gespräch, anschließend verfolgte Bezzecchi die Session von den Logen-Sitzen aus. Nach dem Qualifying bekam der Aprilia-Star die Gelegenheit, in Antonellis Boliden in Ruhe eine Sitzprobe zu nehmen – dabei wurde auch viel gescherzt. Das spezielle Helmdesign zu Ehren von Valentino Rossi war ebenfalls Thema.
Bezzecchi ließ sich zudem die Funktionen des Lenkrads erklären und staunte über das geringe Gewicht der Steuereinheit sowie darüber, dass Antonelli vor jeder Session im Auto gewogen wird. «Das Lenkrad hätte ich mir viel schwerer vorgestellt!», stellte Bezzecchi fest. Beim Anblick der zahlreichen Knöpfe entfuhr ihm lediglich ein «Madonna mia!».
Der Zweirad-Star zeigte sich auch über das enge Cockpit erstaunt. Zudem wunderte sich der MotoGP-Held darüber, dass das Halo-Sicherheitssystem über dem Cockpit die Sicht des Piloten nur unwesentlich beeinträchtigt. Als Herausforderung erwies sich schließlich der Ausstieg aus dem Fahrzeug. «Ich fühle mich auf dem Motorrad doch noch ein wenig wohler», grinste Bezzecchi in Richtung von Antonellis Mercedes-Crew.
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