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Nürburgring: Schrötter macht Druck, doch Smits hat Antworten und gewinnt

Wetter gut, Rennen spannend. So präsentiert sich die Euro Moto an diesem Wochenende auf dem Nürburgring. Die Superbike-Piloten bieten eine packende Show.

Euro Moto Superbike

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Ein strahlend blauer Himmel erwartete die 16 Piloten der Euro Moto Superbike beim ersten Rennen auf dem Nürburgring. Twan Smits vom Team Apreco war nach seinem Doppelsieg vom letzten Rennen in Assen mit ordentlich Oberwasser in die Eifel gekommen. Mit einer 1.22,936 min holte er sich in überzeugender Manier die Pole Position. Den kleinen Ausrutscher am Samstag quittierte sein Yamaha-Team mit dem spaßigen Kommentar: «Das passiert, wenn man nicht weiß, dass man den Rekord schon geknackt hat.»

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Neben Smits hatten sich Lukas Tulovic und Marcel Schrötter aufgestellte. Der wiedererstarkte Jan-Ole Jähnig, Leon Orgis und Markus Reiterberger trafen sich in Reihe 2. Reihe 3 ging an Kevin Orgis, Florian Alt und Toni Finsterbusch. Alle hatten den Pirelli SCX Hinterreifen aufgezogen.

Dauer-Duelle

In Richtung Mercedes Arena ließ Schrötter am längsten stehen, doch im Getümmel übernahm Twan Smits das Kommando an der Spitze. Reiterberger bremste sich herzhaft an Leon Orgis vorbei auf Rang 4. Lukas Tulovic knöpfte sich nach wenigen Runden Schrötter vor und machte sich daran, den auf eine Sekunde enteilten Smits einzufangen. Doch Schrötter ließ sich das nicht bieten und der Konter folgte kurz später. Schönen Dank dachte sich beim dem Spektakel Reiterberger und nähert sich mit Orgis im Schlepptau den Streithähnen.

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Bis Platz 7 mit Jan-Ole Jähnig waren alle mit 1.23er-Zeiten unterwegs. Doch auch in der Verfolgergruppe rapppelte es. Leon Orgis stürzte, Toni Finsterbusch musste massiv bremsen und die Reihenfolge sortierte sich neu. Auf drei Sekunden war das Loch zur Spitze durch düse Aktion aufgerissen. Vorne hatte sich Schrötter durchgesetzt, Tulovic abgeschüttelt und die Lücke zu Smits auf überschaubare 0,5 min schrumpfen lassen. Eine andere Möglichkeit blieb dem Bayer auch nicht, wenn er Titelverteidiger Tulovic in der Punktetabelle vor dem Finale noch etwas entgegensetzen will. Tulovic ließ die beiden an der Spitze machen und machte sein eigenes Ding, eine Sekunde hinter ihm drehte Reiterberger seine Runde.

Flotter Spurt

Doch Reiterberger hatte den Wunsch nach einem Pokal noch nicht aufgegeben und kam der Ducati Zehntel um Zehntel näher. Schrötter machte an der Spitze ordentlich Druck, doch Smits fand immer eine Antwort. Honda-Pilot Florian Alt konnte als Achter bei den Spielchen an der Spitze nicht mitmischen. Auch Hannes Soomer war nach seiner langen Verletzungspause als Neunter noch nicht wieder bei 100 Prozent.

Für den Endspurt waren die Paare Smits-Schrötter sowie Tulovic-Reiterberger dicht an dicht unterwegs. Dabei war Reiterberger schneller unterwegs als der führende Smits. Die letzten Runden gehörten dann in die Abteilung Thriller. Schrötter war aber am Ende nicht wirklich in Schlagdistanz, Reiterberger bremste Ende der Zielgeraden ein wenig zu optimistisch und machte seine Arbeit wieder zunichte.

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Smits ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und holte sich seinen dritten Sieg in Folge. Marcel Schrötter konnte keinen Angriff mehr setzen und musste mit Platz 2 vorliebnehmen. Reiterberger schmiss alles in die Waagschale, doch Tulovic zirkelte auf der letzten Rille durch die letzten Kurven und rettete sich als Dritter über die Ziellinie, eine Zehntel vor Reiterberger.

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Pos
#
Fahrer
Fahrer
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte

01

85

Twan Smits

Team Apreco - Yamaha

Twan Smits

18

25:09,449

1:23,285

25

02

23

Marcel Schrötter

GERT56 by RS Speedbikes

Marcel Schrötter

18

+3,922

1:23,595

20

03

1

Lukas Tulovic

Triple M by Ducati Frankfurt

Lukas Tulovic

18

+4,410

1:23,455

16

04

28

Markus Reiterberger

Masteroil Alpha Van Zon BMW

Markus Reiterberger

18

+5,614

1:23,500

13

05

14

Jan-Ole Jähnig

GERT56 by RS Speedbikes

Jan-Ole Jähnig

18

+10,161

1:23,677

11

06

66

Florian Alt

Holzhauer Racing Promotion

Florian Alt

18

+12,631

1:24,086

10

07

44

Kevin Orgis

ORM Racing Team / ADAC Sachsen e.V.

Kevin Orgis

18

+16,086

1:24,160

9

08

45

Leon Orgis

ORM Racing Team / ADAC Sachsen e.V.

Leon Orgis

18

+16,509

1:23,770

8

09

56

Toni Finsterbusch

GERT56 by RS Speedbikes

Toni Finsterbusch

18

+23,000

1:24,301

7

10

5

Jan Mohr

Masteroil Alpha Van Zon BMW

Jan Mohr

18

+25,521

1:24,818

6

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