Bezzecchi vor Italien-GP: «Als Führender anzureisen, erhöht die Vorfreude!»
Für Marco Bezzecchi und dessen Aprilia-Werksteam steht das erste von zwei diesjährigen MotoGP-Wochenenden in Italien an. Die WM-Führung erhöht die Motivation vor der Reise in die Toskana.
«Ich freue mich immer, nach Mugello zu kommen», sagte Marco Bezzecchi im Anschluss an das MotoGP-Event in Barcelona. Ein wichtiger Punkt unterscheidet das Rennwochenende auf dem Autodromo Internazionale in dieser Saison jedoch von den Ausgaben der letzten Jahre: «Als WM-Führender anzureisen, erhöht die Vorfreude.» Zwar verändere der Punktestand die Herangehensweise des Teams an das Wochenende nicht. Vor den Tifosi fahren zu können, sorge jedoch für hohe Motivation. Das Aprilia-Werksteam sieht Mugello als Heimrennen, auch wenn die Bologneser Werkshallen von Konkurrent Ducati näher an der toskanischen Piste liegen als die der Mannschaft aus Noale. Für den Fahrer mit der Nummer 72 ist Mugello ebenfalls das erste von zwei heimischen Rennwochenenden: Er ist unweit des Misano World Circuit Marco Simoncelli in Rimini aufgewachsen.
Dass das vergangene Rennwochenende auf dem spanischen Kurs in Montmeló holprig verlief für den WM-Leader, stelle kein Problem für das anstehende Event in Italien dar, auch wenn das Layout der beiden Kurse Parallelen aufweise: «Letzte Saison hatten wir in Mugello ein ordentliches Rennwochenende. Aber: Dieses Jahr lässt sich nicht damit vergleichen.» 2025 fuhr Marco Bezzecchi auf der Piste unweit von Florenz im Sprintrennen auf Rang 6, im Grand Prix fuhr der 27-Jährige als Fünfter über die Ziellinie.
Im Laufe der letzten Monate entwickelte sich Aprilias V4-Rakete zu einem Motorrad, das es auf allen Strecken zu schlagen gilt. Die Erwartungen, auch das dominante Motorrad auf dessen einstiger Paradestrecke in Barcelona zu sein, wurden jedoch nicht erfüllt. Den vierten Platz im katalanischen Grand Prix verdankte «Bez» chaotischen Umständen. Das beste Rezept für das anstehende Wochenende ist jenes, mit dem Aprilia in jedes MotoGP-Event geht: «Lasst uns von vorn beginnen, so wie wir das immer tun.» Man müsse sich jeden Erfolg aufs Neue erarbeiten.
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