Danilo Petrucci nach Dakar-Debüt: «Sehr glücklich»
Nach zehn MotoGP-Jahren bestritt Danilo Petrucci am heutigen Sonntag in Saudi-Arabien nach dem gestrigen Prolog seine erste echte Dakar-Etappe. Der Italiener war als 13. überglücklich, hat aber noch Probleme.
"Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich, meine erste echte Dakar-Etappe beendet zu haben. Ich war am Start so nervös", gestand Danilo Petrucci nach der Etappe 1B. Nach 333 km rund um die Wüstenstadt Hail büßte der Dakar-Neuling auf der KTM 450 RALLY in den Tech3-Farben 33:29 min (inklusive Strafminute) auf den Etappensieger und Gesamtführenden Daniel Sanders (GASGAS) ein.
"Zum Glück fuhr ich irgendwo um den 30. Platz los, wodurch ich einige Spuren im Sand vorfand. Die halfen mir manchmal sehr", räumte "Petrux" ein. "Allerdings sieht man die Spuren nicht, wenn es steinig ist, da muss man navigieren. Es war heute sehr, sehr lang. Es gab ein paar Momente, in denen ich Spaß hatte, aber am Ende war ich ziemlich müde. Ich hatte es nicht so lang und so hart erwartet. Und vor allem sind die Jungs vorne wirklich großartig."
Einige der Mitfavoriten, darunter Danilos Markenkollege Toby Price, verloren heute aber schon viel Zeit. "Ich weiß gar nicht wie, aber ich verirrte mich nicht", hielt Petrucci gegenüber SPEEDWEEK.com fest. "Es gab eine Stelle, die sehr schwierig war, wo viele Top-Fahrer sich in der Wüste verfuhren und viel Zeit verloren. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es geschafft habe, aber zum Glück fand ich den Check-Point."
Die Nachwirkungen der Anfang Dezember zugezogenen Verletzung machen dem 31-jährigen Italiener bei seiner ersten Dakar-Teilnahme aber noch zu schaffen: "Mit dem Fußknöchel fühle ich mich nicht gut, ich kann nicht so viel auf der Raste stehen, weil der rechte Knöchel sehr schwach ist. Ich kann mich nicht so gut abstützen und den Boden mit dem Fuß nicht berühren. Daher bin ich mit etwas Reserve unterwegs, ich will keine großen Fehler machen", beteuerte Petrux.
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