Es ist vollbracht: Marc Marquez fährt auch 2027 und 2028 für Ducati Lenovo
Nach monatelangem Abwarten herrscht nun Gewissheit: MotoGP-Champion Marc Marquez hat seinen Vertrag mit Ducati Lenovo um zwei Jahre verlängert. «Ich fahre weiter Rennen, weil ich diesen Sport liebe!»
Marc Marquez und Ducati Lenovo werden auch die nächsten beiden Jahre gemeinsam auf Titeljagd gehen. Am 23. Juni kam die offizielle Bestätigung des Herstellers aus Bologna, dass der MotoGP-Weltmeister seinen Vertrag verlängert hat und 2027 und 2028 auf der Ducati Desmosedici an den Start gehen wird.
«Ich bin überglücklich. Ich freue mich sehr über diesen neuen Vertrag mit dem Ducati Lenovo Team und darüber, weiterhin Teil dieser Familie zu sein», betonte Marc Marquez. «Als ich mich entschied, zu Ducati zu wechseln, war ich überzeugt, dass dies das wettbewerbsfähigste Projekt war. Sie haben an mich geglaubt, und wir haben eine Beziehung aufgebaut, die auf Vertrauen und harter Arbeit basiert. Mit dieser Vertragsverlängerung haben sie dieses Engagement erneut bekräftigt, meine Zeitvorgaben respektiert und mir die nötige Sicherheit gegeben, um die richtige Entscheidung zu treffen. In unserem ersten gemeinsamen Jahr haben wir um den Titel gekämpft und ihn gewonnen: ein unbezahlbares Ergebnis, das bestätigt, dass der Weg, den wir eingeschlagen hatten, der richtige war. Ich fahre weiter Rennen, weil ich diesen Sport liebe und noch ehrgeizigere Ziele erreichen möchte. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Ort dafür ist. Solange ich hier bin, werde ich alles geben, um die Zukunft rot zu färben.»
2025 konnte zusammen souverän der Fahrertitel gewonnen werden, die Partnerschaft funktionierte bestens. Anfang dieses Jahres gab es keine großen Zweifel, dass MM93 seinen Vertrag mit Ducati Lenovo, der Ende 2026 ausläuft, verlängern wird. Diskussionspunkt war aber die Vertragslaufzeit – Marquez dachte über einen Einjahresvertrag nach, Ducati wollte den Weltmeister für zwei weitere Jahre binden. Zudem betonte der 33-Jährige, dass er erst eine Entscheidung über seine Zukunft treffen werde, wenn er zu 100 Prozent fit sei.
Bei seinem Sturz im Indonesien-GP Anfang Oktober 2025 erlitt der neunfache Champion eine komplizierte Schulterverletzung. Über den Winter arbeitete er hart an seinem Comeback. Zum Saisonbeginn war Marquez noch nicht auf seinem gewohnten Niveau, was sich auch in den Ergebnissen niederschlug. Dann folgte der Crash im Sprintrennen in Le Mans, bei dem sich Marquez den fünften Mittelfußknochen rechts gebrochen hatte. Nach einer Doppel-OP an Fuss und Schulter musste er seinen Heim-GP in Barcelona auslassen. Die erfolgreiche Titelverteidigung rückte in weite Ferne, auch über ein Karriereende nach 2026 wurde bereits spekuliert.
Dann folgte das Comeback in Mugello, bei dem Marquez die Ränge 5 und 7 einfuhr. Mit seinem Doppelsieg in Ungarn und dem Grand-Prix-Sieg in Brünn meldete sich der Spanier im Titelkampf eindrucksvoll zurück – er konnte seinen Rückstand auf WM-Leader Marco Bezzecchi auf 40 Punkte verkürzen.
Der Weltmeister hat Fahrt aufgenommen, ist motiviert und blickt wieder in eine rosige Zukunft. Marquez ist sich sicher, dass er auch 2027, wenn die neuen MotoGP-Regeln in Kraft treten, auf dem besten Bike sitzen wird. Den Weg frei gemacht hat auch die neue
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