Bester Ducati-Pilot in Mandalika? Für Di Giannantonio «nicht das Ziel»
Am Freitag war Fabio Di Giannantonio auf seiner Lieblingsstrecke in Mandalika auf Augenhöhe mit Marc Marquez. Was sich die VR46-Speerspitze für den Rest des MotoGP-Wochenendes vorgenommen hat.
Platz 7 im ersten freien Training, Rang 6 im Zeittraining – vier Tausendstelsekunden langsamer als Ducatis Speerspitze Marc Marquez: Fabio Di Giannantonios Auftakt in das MotoGP-Wochenende in Indonesien verlief vielversprechend: «Wir sind auf einem guten Weg!» Geholfen hat dabei die Vorliebe von «Diggia» für den Mandalika Street Circuit: «Mir macht das Fahren hier Freude, es war ein guter Tag. Wir hatten von den ersten Metern an auf dieser Strecke ein gutes Gefühl.»
Im Vorfeld des Rennwochenendes auf der Insel Lombok habe sich die VR46-Speerspitze mit seinem Team auf Fehlersuche begeben: «Wir wollten uns so gut es geht vorbereiten und haben die letzten Rennen studiert, insbesondere das in Motegi.» In der Startaufstellung schaffte es der Italiener dort auf den sechsten Rang, das Rennen endete mit Platz 18.
Di Giannantonio: «Ich will das Gefühl zurückerlangen, das ich noch vor einigen Rennen hatte»
Di Giannantonio, der vor der Sommerpause noch in Schlagdistanz zur Spitze der WM-Tabelle war, konnte seit dem Sprintrennen in Assen keinen Podiumsplatz mehr einfahren. Trotz mehrerer gelber Flaggen passte das Timing für den ehemaligen Moto3-Vizeweltmeister im Zeittraining: «Ich wusste, dass ich das Zeug für eine gute Rundenzeit habe und mein erster Anlauf war schon gut. Ich musste mich gut positionieren, wusste aber, dass ich noch etwas in petto habe.»
Das Zeittraining endete für Di Giannantonio mit dem direkten Q2-Einzug und auf Augenhöhe mit der Speerspitze des Ducati-Werksteams, Marc Marquez. Ob der nächstjährige KTM-Pilot den Weltmeister schlagen und im Zuge dessen an diesem Wochenende schnellster Mann auf einer Ducati GP26 sein könne? «Das ist nicht mein Ziel! Ich will lieber das Gefühl zurückerlangen, das ich noch vor einigen Rennen hatte. Was auch immer dann kommt, ist das Ergebnis unserer Arbeit.» Die Ergebnisse kämen von selbst. «Wir machen einen guten Job. Darauf müssen wir uns konzentrieren.»
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