Fabio Quartararo: «Das ist die wahre Yamaha»
Nur 0,014 sec fehlten MotoGP-Weltmeister Fabio Quartararo (Yamaha) im Februar in Mandalika auf die Testbestzeit von Pol Espargaró (Honda). Aber was ist das mit Blick auf das GP-Wochenende wert?
Fabio Quartararo beendete den Mandalika-Test im Februar zwar mit der zweitbesten Zeit,
"Es war hart, weil ich vom Katar-GP viel mehr erwartet hatte. Und es war schwierig zu verstehen, von einem Jahr zum nächsten findet man sich statt als Sieger auf P9 wieder", räumte der 22-jährige Franzose ein, der im Vorjahr mit seinem Doha-2-Sieg den Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt hatte. "Wir hatten aber dieses Mal keine drei Testtage dort und am Ende fehlte uns der Grip. Für das Rennen probierten wir etwas aus und der Luftdruck war dann vorne von Beginn an nicht richtig. Es war ein ziemlich schwieriges Rennen, aber man lernt immer aus den harten Momenten."
Interessant: Quartararo gewann den Doha-GP 2021 in 42:23,997 min. In diesem Jahr landete er nach 42:23,741 min nur auf Platz 9, obwohl er sogar 0,256 sec schneller war als seine letztjährige Siegerzeit.
Nun gilt der Fokus aber dem anstehenden Kräftemessen auf Lombok. "Hier waren wir in den Tests schnell – aber Tests und Rennen, das ist immer komplett anders", weiß Quartararo. "Mal sehen, was wir erreichen können."
Dennoch: "Ich fühlte mich beim Test großartig auf dem Motorrad, die Pace war gut, aber wie gesagt: Die Reifen-Allocation ist anders, auf einigen Abschnitten ist der Asphalt neu… Wir haben jetzt Freitag und Samstag – je nach Wetter – um das alles zu verstehen. Was sicher ist: Ich werde mein Bestes geben, um dabei zu sein und dort zu kämpfen, wo wir sein können."
Wann wird man die "wahre Yamaha" und ihr Potenzial für die Saison 2022 sehen? "Die wahre Yamaha ist die, die wir in Katar gesehen haben. Ich glaube nicht und ich habe auch nichts davon gehört, dass es etwas wirklich Neues geben wird. Das ist die echte Yamaha", bekräftigte der Titelverteidiger kurz angebunden.
MotoGP-Ergebnis, Doha, 6. März:
1. Enea Bastianini, Ducati, 22 Runden in 42:13,198 min
2. Brad Binder, KTM, + 0,346 sec
3. Pol Espargaró, Honda, + 1,351
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,242
5. Marc Márquez, Honda, + 4,099
6. Joan Mir, Suzuki, + 4,843
7. Alex Rins, Suzuki, + 8,810
8. Johann Zarco, Ducati, + 10,536
9. Fabio Quartararo, Yamaha, + 10,543
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 14,967
11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 16,712
12. Maverick Viñales, Aprilia, + 23,216
13. Luca Marini, Ducati, + 27,283
14. Andrea Dovizioso, Yamaha, + 27,374
15. Remy Gardner, KTM, + 41,107
16. Darryn Binder, Yamaha, + 41,119
17. Fabio Di Giannantonio, Ducati, + 41,349
18. Raúl Fernández, KTM, + 42,357
– Jorge Martin, Ducati, 11 Runden zurück
– Francesco Bagnaia, Ducati, 11 Runden zurück
– Miguel Oliveira, KTM, 12 Runden zurück
– Alex Márquez, Honda, 13 Runden zurück
– Marco Bezzecchi, Ducati, 16 Runden zurück
– Jack Miller, Ducati, 16 Runden zurück
Mandalika-Test, kombinierte Zeiten (11.-13. Februar):
1. Pol Espargaró, Honda, 1:31,060 min
2. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:31,074
3. Luca Marini, Ducati, 1:31,289
4. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,385
5. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:31,416
6. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:31,436
7. Alex Rins, Suzuki, 1:31,477
8. Maverick Viñales, Aprilia, 1:31,478
9. Marc Márquez, Honda, 1:31,481
10. Johann Zarco, Ducati, 1:31,488
11. Brad Binder, KTM, 1:31,574
12. Joan Mir, Suzuki, 1:31,586
13. Enea Bastianini, Ducati, 1:31,599
14. Alex Márquez, Honda, 1:31,603
15. Miguel Oliveira, KTM, 1:31,620
16. Jorge Martin, Ducati, 1:31,665
17. Takaaki Nakagami, Honda, 1:31,687
18. Jack Miller, Ducati, 1:31,870
19. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:31,890
20. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:31,901
21. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:31,915
22. Raúl Fernández, KTM, 1:32,401
23. Remy Gardner, KTM, 1:32,598
24. Darryn Binder, Yamaha, 1:33,049
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