Iodaracing: Debüt von Michel Fabrizio auf Aprilia
Am späten Freitagnachmittag traf Michel Fabrizio in Mugello ein, wo er im letzten Augenblick als Ersatzmann bei Iodaracing einsprang.
Weil das Startfeld in der MotoGP-Klasse nicht so prall gefüllt ist wie in den Kategorien Moto2 und Moto3, sind auch nach dem Freitag-Training noch Fahrerwechsel gestattet.
Von dieser Voschrift machte beim Mugello-GP das Iodaracing-Aprilia-Team von Giampiero Sacchi Gebrauch, das erst am Donnerstagabend erfuhr, dass Stammfahrer Danilo Petrucci wegen seiner in Jerez (Warm-up) erlittenen Handgelenksverletzung beim Heim-GP nicht fahren kann.
Am Freitag wurde der Kontakt zu Michel Fabrizio hergestellt, Samstagvormittag sass der Ersatzfahrer auf der ART-Aprilia.
Der Italiener drehte 16 Runden und schaffte eine Zeit von 1:54,664 min, damit büsste er 6,9 sec auf die Bestzeit von Dani Pedrosa ein – und bewältigte die Qualifikationshürde.
Im vierten freien Training und danach im Qualifying 1 wird der Römer noch Gelegenheit haben, sich besser mit der MotoGP-Aprilia anzufreunden.
Fabrizio begann die Saison 2014 in der Superbike-WM mit einer Evo-Kawasaki, trennte sich nach dem Meeting in Imola aber von seinem Team. Seit dem ist er arbeitslos.
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