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Bezzecchi kämpft mit Tränen: Emotionale Entschuldigung nach Marshal-Eklat

Nach seiner Sperre für den Brünn-GP zeigte sich MotoGP-WM-Leader Marco Bezzecchi reumütig. Der Aprilia-Pilot entschuldigte sich persönlich beim betroffenen Streckenposten und übergab ein Geschenk.

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Nach dem Eklat im MotoGP-Sprint von Brünn und der daraus resultierenden Sperre für den Grand Prix am Sonntag hat sich Marco Bezzecchi persönlich bei den beteiligten Streckenposten entschuldigt. Der Aprilia-Werkspilot suchte am Sonntagmorgen das Gespräch mit dem betroffenen Marshal und zeigte sich dabei tief bewegt.

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Wie Aprilia bestätigte, übergab Bezzecchi dem Streckenposten ein paar Handschuhe, umarmte ihn und rang dabei mit den Tränen. Dem Italiener ist bewusst, dass er mit seiner Reaktion nach dem Sprint eine Grenze überschritten hat. Bezzecchi fuhr mit einem Scooter zur Streckenposten-Gruppe in Kurve 3, dem Ort seines Sturzes, und entschuldigte sich bei jedem einzelnen Mitglied persönlich.

Emotionale Worte von Marco Bezzecchi

Anschließend veröffentlichte Bezzecchi auch ein offizielles Statement. «Ich möchte mich bei der gesamten MotoGP-Gemeinschaft für mein Verhalten gegenüber dem Streckenposten entschuldigen. Es tut mir besonders leid, weil mir bewusst ist, wie viel Einsatz und Opferbereitschaft die Marshals aufbringen, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. Dieses Verhalten hätte nicht passieren dürfen, und es gibt keine Entschuldigung dafür. Ich entschuldige mich bei allen Beteiligten, bei Aprilia Racing und bei meinen Fans.»

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Mit diesen Worten übernahm der Italiener die volle Verantwortung für seinen Ausraster nach dem Sprint. Bezzecchi hatte nach seinem Sturz in Kurve 3 einen Streckenposten geohrfeigt, nachdem dieser beim Bergen der Aprilia den Gasgriff betätigt und den Motor bis in den Drehzahlbegrenzer hochgejagt hatte. Die FIM wertete den Vorfall als Handlung, die den Interessen des Sports schade, und sperrte den WM-Leader für den Grand Prix von Tschechien.

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Massimo Rivola erklärt, warum Aprilia Einspruch einlege

Aprilia hatte gegen die Entscheidung zunächst Einspruch eingelegt, der abgewiesen wurde. Rennleiter Massimo Rivola erklärte gegenüber MotoGP.com, weshalb sich das Werk überhaupt zu diesem Schritt entschlossen hatte.

«Wir möchten uns beim betroffenen Marshal entschuldigen. Wir akzeptieren die Strafe und tolerieren ein solches Verhalten nicht», stellte Rivola klar. Gleichzeitig betonte der Italiener, dass sich der Einspruch nicht gegen die grundsätzliche Bewertung des Vorfalls gerichtet habe. «Der Grund für den Einspruch war, dass wir der Ansicht waren, die Strafe sei im Vergleich zu ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit nicht verhältnismäßig gewesen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.»

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Sportlich ist die Sperre für Aprilia ein schwerer Rückschlag. Bezzecchi verlor bereits durch seinen Sturz im Sprint wichtige Punkte im Titelkampf und kann am Sonntag keine Zähler sammeln. Dennoch wollte Rivola die Auswirkungen auf die Meisterschaft nicht dramatisieren. «Die Meisterschaft ist noch sehr lang. Wir haben ein sehr konkurrenzfähiges Motorrad und sehr starke Fahrer», so der Italiener.

Nach den emotionalen Szenen im Fahrerlager dürfte für Aprilia nun vor allem wichtig sein, einen Schlussstrich unter den Vorfall zu ziehen. Bezzecchi hat seinen Fehler öffentlich eingeräumt, sich persönlich entschuldigt und die Konsequenzen akzeptiert. Der Fokus richtet sich damit wieder auf den sportlichen Kampf um die MotoGP-Weltmeisterschaft.

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