Iodaracing: Michel Fabrizio ersetzt Danilo Petrucci
In Jerez und in Le Mans stand keine Ioadaracing-Aprilia am Start, in Mugello drohte dem Team von Sacchi ein ähnliches Desaster. Aber jetzt springt Michel Fabrizio ein.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Teilnahme des MotoGP-Teams Iodaracing für den Heim-GP in Mugello ist gesichert. Weil Danilo Petrucci gestern wegen seiner in Jerez erlittenen Handgelenksverletzung absagen musste (er trägt immer noch eine Manschette an der rechten Hand), blieben die ART-Aprilia von Teambesitzer Giampiero Sacchi heute in der Box. Ein Ersatzfahrer war in der Eile nicht auffindbar.
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Da erbarmte sich die italienische Reporter-Legende Paolo Scalera des Teams, bei dem der legendäre Aprilia-Techniker Gianni Sandri den Crew-Chief spielt. Kollege Scalera rief seinen Freund Michel Fabrizio an, der jetzt den Retter in der Not spielt und sich von Rom am Freitagnachmittag Richtung Mugello in Marsch setzte; das sind rund 360 km. Fabrizio wird morgen auf die ART-Open-Class-Aprilia steigen, Ioadracing-Chef Sacchi kann erleichtert aufatmen, denn er hatte für den Mugello-GP sogar einen Sponsor gefunden.
Fabrizio ist im GP-Sport kein Unbekannter. Er debütierte hier mit einer Gilera 125 im damaligen Junior-Team, er fuhr dann eine WCM-Yamaha-MotoGP-Maschine, half einmal bei Gresini als Ersatzfahrer auf dem Sachsenring aus, bestritt aber in den letzten Jahren überwiegend Supersport- und Superbike-WM-Rennen, wobei er es als Teamkollege von Noriyuki Haga sogar bis ins Ducati-Werksteam schaffte.
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In diesem Jahr lenkte Michel Fabrizio in der Superbike-WM eine Evo-Kawasaki, war aber dort mit dem Material höchst unzufrieden.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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