Jack Miller: «Dann würde ich meine Sachen packen und nach Hause fahren!»
Nach dem für ihn katastrophalen Österreich-GP, hofft MotoGP-Routinier Jack Miller (Yamaha) in Japan auf ein besseres Wochenende. Der Australier wünscht sich Regen. Was ihm den Tag vermiesen könnte.
In Spielberg erlebte Yamaha ein desaströses Wochenende. Besonders hart traf es Pramac-Pilot Jack Miller, der sowohl im Sprintrennen als auch im Grand Prix Letzter wurde. Dieses Wochenende steigt das MotoGP-Event in Motegi – dort kann es eigentlich nur noch besser werden für Miller.
«Zurück hier in Japan. Die Strecke sieht unglaublich aus! Neuer Asphalt, das sollte gut werden. Ich liebe es, hier in Motegi zu fahren. Ich habe hier einige gute Erinnerungen, dieses Jahr sind die Umstände aber ganz anders», meinte der Australier am Donnerstag vor dem Rennwochenende. «Die Wettervorhersage sieht für das Wochenende ein wenig unbeständig aus. Hoffentlich regnet es am Samstag und Sonntag und wir können ein ordentliches Wochenende hinlegen. Wenn nicht, geben wir alles und schauen, was wir erreichen können. Ich habe das Gefühl, dass wir auf dieser Strecke – vor allem mit dem neuen Asphalt – ein solides Wochenende haben sollten. Viel besser als das verdammte letzte.»
Somit hofft Miller auf Regen in Motegi. «Jackass» hat in seiner MotoGP-Karriere schon oft unter Beweis gestellt, dass er mit nassen Bedingungen sehr gut zurechtkommt. Ansonsten kann auch das Streckenlayout den Yamaha-Piloten helfen. «Die Strecke hat zwar viele Geraden, aber diese sind nicht besonders lang», grübelte Miller. «Das Motorrad verhält sich gut, es bremst ziemlich gut und es lenkt gut ein. Wenn wir Grip haben, sollte es gut laufen – sofern nichts Seltsames mit dem Asphalt passiert, die Reifen nicht durchhalten oder etwas anderes Ungewöhnliches eintritt. Und ja, wenn es regnet, wird es auch auf nasser Fahrbahn reichlich Grip geben.»
Der harte Reifen? Keine Option für Miller
Michelin hat für dieses Wochenende eine harte Reifenmischung mitgebracht. «Das ist keine Option. Wenn wir diesen Reifen verwenden müssten, würde ich meine Sachen packen und nach Hause fahren», lachte Miller. «Nein, das war sarkastisch gemeint, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Mal sehen, was wir dieses Wochenende auf die Beine stellen können.»
Miller war in den letzten Tagen viel unterwegs. Auf seinem Reiseplan stand auch ein Abstecher nach Indien, wo er zusammen
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