Marc Marquez: Weshalb Vorhersagen treffen dem Ducati-Star zu heiß ist
Am 28. September 2025 wurde Marc Marquez in Motegi zum siebten Mal MotoGP-Weltmeister und beendete damit seine sechsjährige Durststrecke. 2026 läuft es anders, weiß der Ducati-Gigant aus Spanien.
2025 erlebten wir mit dem frühzeitigen Titelgewinn von Marc Marquez in Japan eines der größten Comebacks in der Sportgeschichte – sechs Jahre waren seit dem vorherigen Triumph des Spaniers in der Königsklasse vergangen.
In diesem Jahr stehen die Vorzeichen anders: Marquez hat mit den Aprilia-Werksfahrern Jorge Martin und Marco Bezzecchi zwei sehr starke Gegner, in der Gesamtwertung liegt er vor Motegi mit 294 Punkten zwischen den beiden
Motegi ist ein gutes Pflaster für Ducati: Seit 2022 gewann der italienische Hersteller dort sämtliche Grands Prix und auch alle drei Sprints. Marc Marquez hegt für die Strecke ebenfalls viel Sympathie: 2014, 2016, 2018 und 2025 sackte er im Land der aufgehenden Sonne den MotoGP-Titel ein, obwohl er nur 2016, 2018 und 2019 als Sieger die Zielflagge sah.
«Letztes Jahr kam ich in Motegi mit großem Vorsprung an, dieses Jahr erleben wir eine normale Meisterschaft», erzählte Marquez am Donnerstag in kleiner Medienrunde. «Es läuft anders, aber wichtig ist nur, dass ich ein weiteres Jahr im Titelkampf bin. Alle vier Aprilia sind sehr schnell, auch Acosta. Im Vordergrund steht, dass ich mich für die erste Reihe qualifiziere und um Podestplätze kämpfe. Es läuft nicht mehr wie im Vorjahr, alle sind mehr auf Augenhöhe.»
Marc Marquez schmiedet keine großen Pläne
Damals gewann Marquez an den ersten 17 Rennwochenenden elfmal den Grand Prix, 14 Mal den Sprint und zehnmal beide Rennen bei einer Veranstaltung. Eine Woche nach seinem Triumph in Japan wurde er in Indonesien
Der 33-Jährige unterstreicht, dass er für diese Saison keinen großen Plan habe, sondern es «Tag für Tag und Rennen für Rennen» angehe. Denn während Motegi als Ducati-Strecke gilt, dürfte beim folgenden Event in Mandalika auf der Ferieninsel Lombok Aprilia im Vorteil sein. «Wir wissen nicht, ob es dort regnen wird, ob ich mich dort besser oder schlechter fühle», überlegte Marquez. «Jetzt peile ich erst mal das Q2 in Motegi an, dann kommt der Samstag.»
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