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Johann Zarco (9.): Konnte den Kopf nicht ausschalten

Pramac Ducati-Pilot Johann Zarco zog nach dem zweitätigen IRTA-Test in Malaysia ein positives Fazit, auch wenn ihm die perfekte Runde nicht gelungen ist. «Es war gut, die Kontrolle zu behalten», bekräftigte der Franzose.

MotoGP

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"Es war ein produktiver Tag", resümierte Johann Zarco am zweiten Tag des IRTA-Tests in Malaysia. "Am Morgen hat jeder einen Zeitenangriff gestartet. Ich war ziemlich schnell und bin glücklich über meine Rundenzeit." Der Pramac Ducati-Pilot umrundete den 5,543 Kilometer langen Sepang International Circuit in 1:58,413 min. Als Neuntem fehlten ihm dabei gerade einmal drei Zehntelsekunden auf die Fabelzeit von Markenkollege Enea Bastianini (Gresini). "Natürlich ist Platz 9 nicht optimal, aber wenn man sich die Abstände anschaut, ist das durchaus positiv zu werten. Ich hätte noch etwas schneller sein können, aber ich konnte nicht ganz den Kopf ausschalten und pushen. So hätte ich vielleicht noch ein paar Zehntelsekunden herausgeholt, aber es war gut, die Kontrolle zu behalten. "

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Für den Nachmittag hatte sich der 31-jährige Franzose noch einiges vorgenommen, jedoch vereitelte der einsetzende Regen seine Pläne: "Mittags habe ich lange pausiert, um noch fit für zwei Long Runs zu sein. Dort wollten wir den neuen Michelin-Hinterreifen testen. Leider hat es dann angefangen zu regnen, weshalb wir nicht alles ausprobieren konnten, was wir uns vorgenommen haben."

Die Meinung seines Teamkollegen Jorge Martin, die neue Desmosedici GP22 hätte noch Defizite beim Hinterrad-Grip, teilte Zarco: "Das 22er-Bike funktioniert gut. Einige Fahrer haben sich beschwert, dass die Motorcharakteristik etwas zu aggressiv wäre. ich denke, dieses Problem können wir mit der Elektronik beheben. Wir müssen noch ein besseres Gefühl für den Grip am Hinterrad bekommen, aber wir sind bereits sehr schnell und haben immer noch den Vorteil des starken Motors. Wenn wir unser Gefühl auf gebrauchten Reifen verbessern, dann sind wir wirklich von der ersten bis zur letzten Runde stark."

Zur beeindruckenden Performance des schnellsten Ducati-Piloten Bastianini, der noch auf der 2021er-Desmosedici unterwegs ist, meinte Zarco: "Das 22er Bike ist dem Vorjahresmodell ebenbürtig, den Unterschied hat diesmal Enea ausgemacht. Ich denke, er hätte diesen guten Job auch auf dem 22er-Bike abgeliefert. Ich bin der Überzeugung, dass selbst mit dem 22er-Modell schon eine hohe 1:57er Zeit möglich gewesen wäre, aber ich konnte sie nicht erreichen."

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Sepang-Test, 5. und 6. Februar, kombinierte Zeiten:

1. Enea Bastianini, Ducati, 1:58,131 min

2. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,157

3. Jorge Martin, Ducati, 1:58,243

4. Alex Rins, Suzuki, 1:58,261

5. Maverick Viñales, Aprilia, 1:58,261

6. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,265

7. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,313

8. Marc Márquez, Honda, 1:58,332

9. Johann Zarco, Ducati, 1:58,413

10. Pol Espargaró, Honda, 1:58,420

11. Luca Marini, Ducati, 1:58,430

12. Joan Mir, Suzuki, 1:58,529

13. Takaaki Nakagami, Honda, 1:58,607

14. Jack Miller, Ducati, 1:58,645

15. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,701

16. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:58,710

17. Alex Márquez, Honda, 1:58,800

18. Brad Binder, KTM, 1:59,016

19. Raúl Fernández, KTM, 1:59,180

20. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:59,197

21. Cal Crutchlow*, Yamaha, 1:59,262

22. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:59,284

23. Remy Gardner, KTM, 1:59,348

24. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:59,365

25. Darryn Binder, Yamaha, 1:59,857

26. Sylvain Guintoli*, Suzuki, 1:59,996

27. Lorenzo Savadori*, Aprilia, 2:04,385

28. Takuya Tsuda*, Suzuki, 2:05,678

* = Testfahrer

Sepang-Test, 5. Februar:

1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,371 min

2. Maverick Viñales, Aprilia, 1:58,384

3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,471

4. Enea Bastianini, Ducati, 1:58,638

5. Johann Zarco, Ducati, 1:58,946

6. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:59,002

7. Joan Mir, Suzuki, 1:59,067

8. Marc Márquez, Honda, 1:59,287

9. Pol Espargaró, Honda, 1:59,353

10. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:59,468

11. Cal Crutchlow*, Yamaha, 1:59,558

12. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,634

13. Raul Fernandez, KTM, 1:59,682

14. Brad Binder, KTM, 1:59,784

15. Alex Márquez, Honda, 1:59,913

16. Miguel Oliveira, KTM, 1:59,945

17. Jorge Martin, Ducati, 1:59,949

18. Luca Marini, Ducati, 1:59,966

19. Francesco Bagnaia, Ducati, 2:00,027

20. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 2:00,047

21. Franco Morbidelli, Yamaha, 2:00,107

22. Jack Miller, Ducati, 2:00,177

23. Andrea Dovizioso, Yamaha, 2:00,342

23. Remy Gardner, KTM, 2:00,470

25. Darryn Binder, Yamaha, 2:00,818

26. Sylvain Guintoli*, Suzuki, 2:01,390

27. Lorenzo Savadori*, Aprilia, 2:04,385

* = Testfahrer

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1

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Aprilia Racing

142

2

Jorge Martin

Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

77

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

68

7

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

9

Marc Márquez

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57

10

Fermin Aldeguer

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