Johann Zarco hielt sich mit seiner FP1-Zeit an einem nassen Freitag in Portimão in den Top-5 der kombinierten MotoGP-Zeitenliste, allerdings warf er seine Pramac-Ducati am Ende auch noch ins Kiesbett.
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Johann Zarco landete im FP1 des Portugal-GP auf Platz 4, am Nachmittag hatte er dann allerdings als Zwölfter mehr Mühe, zu allem Überfluss flog er zwei Minuten vor Schluss auch noch heftig ab. Kombiniert hielt er sich an einem verregneten Trainings-Tag dennoch in den Top-5.
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"Ich fühle mich wohler, mein Gefühl ist im Regen normalerweise recht gut und ich habe ein bisschen mehr Spielraum als im Trockenen. Ich habe Zeit, alles zu machen. Am Morgen lief es schon ziemlich gut zusammen", berichtete der 31-jährige Franzose am Freitag an der Algarve. "Am Nachmittag haben wir aber auch Anhieb verstanden, dass es nicht wieder gleich funktionieren würde, weil der Wind viel stärker war. Es war kalter Wind und das merkt man an den Reifen. Die Michelin-Reifen waren nicht warm genug, vor allem der Hinterreifen nicht. Dazu kam der Regen, es war diese ganze Kombination. Wenn du dasselbe Feeling wie am Morgen wolltest, war es ziemlich kritisch. Du kannst es versuchen, manchmal funktioniert es, aber du kannst überrascht werden – wie es in meinem Fall mit dem Crash in Kurve 2 passiert ist. Das Hinterrad verlor die Bodenhaftung, aber zum Glück kam ich ohne Verletzung davon." Zarco weiter: "Wenn es morgen wieder nass sein sollte, hoffe ich dennoch auf bessere Bedingungen als am heutigen Nachmittag. Ich glaube, der Wind war stark daran beteiligt, die Reifen auszukühlen. Deshalb konnte auch kein Fahrer das gute Vertrauen finden. Pol Espargaró fuhr gleich am Anfang eine grandiose Runde, ihm gelang es, aber danach wurde es nur noch schlechter."
Der Asphalt biete zwar weniger Grip als beim Regenrennen von Mandalika, sei aber in Ordnung. Nur ein Aspekt bereitet dem Routinier aus Cannes im Hinblick auf ein mögliches Flag-to-Flag-Rennen in Portugal Sorgen: "Wenn du in die Pitlane kommst und eine enge Kurve fährst, um zu deinen Mechanikern zu fahren, dann ist dort dieser große, schwarze Streifen. Sollten wir am Sonntag die Bikes tauschen müssen, und es ist nass, dann sollte es spektakulär werden."
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Zarcos ebenfalls gestürzter Markenkollege Pecco Bagnaia beklagte sich über die groben Kieselsteine. Der zweifache Moto2-Weltmeister entgegnete darauf angesprochen mit einem Augenzwinkern: "Ich war nach meinem Sturz zu wütend, um noch an den Kies zu denken. Abgesehen davon glaube ich, dass das Kiesbett hier recht gut ist. Schmerzhaft war es in Indonesien und früher in Katar. Hier würde ich sagen, ist es normal. Ich war einfach nur wütend nach dem Crash."
War es Zufall, dass im FP2 mit Bagnaia und Bezzecchi und im FP1 mit Miller und Marini insgesamt vier weitere Ducati-Piloten gestürzt waren? "Vielleicht haben wir mehr Probleme, den Hinterreifen auf Temperatur zu bringen. Das war bei Bezzecchi in der schnellen Kurve das Problem und vielleicht auch ein bisschen bei mir", räumte Zarco ein. "Es ist aber so, dass wir es versuchen, wenn wir ein bisschen das Gefühl haben, dass es geht. Bei diesen Bedingungen am Nachmittag gab es zwei Möglichkeiten: Entweder du versuchte es nicht oder, wenn du es machst, dann musst du ein bisschen umschalten, damit es funktioniert, und gleichzeitig gehst du das Risiko ein, dass du stürzen könntest. Einfach weil der Fahrer ein bisschen mehr will." Die Stürze im Video:
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