Acosta am Handgelenk operiert – Start beim Deutschland-GP wahrscheinlich
Pedro Acosta (KTM) wurde am 30. Juni erfolgreich an seinem rechten Handgelenk operiert. Beim MotoGP-Event auf dem Sachsenring will der Spanier wieder auf seiner RC16 sitzen.
Im MotoGP-Hauptrennen in Assen musste KTM-Pilot Pedro Acosta auf aussichtsreicher Position liegend vorzeitig aufgeben. Dieses Mal lag das Problem nicht bei der RC16, sondern an Acosta selbst – er litt unter Gefühlsverlust in den Fingern an seiner rechten Hand. Verantwortlich dafür ist das sogenannte «Karpaltunnelsyndrom». Dabei wird im Handgelenk ein Nerv eingeengt, was zum erwähnten Gefühlsverlust führt (
Am Dienstag wurde der 22-Jährige am Handgelenk operiert. «Pedro Acosta unterzog sich heute Morgen einer erfolgreichen kleinen Operation am rechten Handgelenk zur Behandlung eines Karpaltunnelsyndroms. Vorbehaltlich einer medizinischen Untersuchung in der kommenden Woche wird er voraussichtlich beim Großen Preis von Deutschland wieder an den Start gehen», hieß es in einem Statement von KTM Factory Racing.
Acosta wird sich nun auf seine Genesung konzentrieren. Das MotoGP-Event auf dem Sachsenring steigt vom 10. bis 12. Juli. Danach geht die Motorrad-WM in die Sommerpause.
Mit seinem Ausfall im Grand Prix in Assen und dem Katastrophen-Wochenende in Brünn ist Pedro Acosta in der Gesamtwertung auf Rang 7 abgerutscht. Auf WM-Leader Jorge Martin hat er 60 Punkte Rückstand.
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