Johann Zarco über KTM: «Noch schlimmer als erwartet»
Johann Zarco kommt mit der KTM noch nicht zurecht. Nach den beiden MotoGP-Testtagen in Valencia belegt der Franzose nach zwei Stürzen nur den 21. Platz auf der Ergebnisliste.
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"Was kann ich nach dem zweiten Tag sagen? Ich würde sagen, es ist noch schlimmer als ich erwartet hatte. Ich wollte meine Rundenzeiten verbessern, schaffte es aber nicht", sagte ein recht zerknirschter Johann Zarco am Ende der Testfahrten auf dem Circuit Ricardo Tomo. Seine schnellste Runde von 1:32,509 min war um 1,752 Sekunden langsamer als die Bestzeit von Yamaha-Pilot Maverick Viñales.
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Er habe zwar im Laufe der beiden Tage schon ein etwas besseres Gefühl für die KTM bekommen und könne mit dem Bike schon etwas spielen, sagte Zarco, aber: "Der Speed ist momentan einfach nicht da. Ich bin enttäuscht über das Resultat heute. Ich bin zweimal gestürzt, aber ich habe mich wenigstens nicht verletzt. Das ist wichtig. Es hilft uns auch, die Schwachpunkte unseres Bikes zu verstehen und ich habe auch einiges über meinen Fahrstil gelernt und was ich ändern muss. Das ist ein schrittweiser Lernprozess." Was er an seinem Fahrstil genau ändern müsse, könne er noch nicht sagen. "Dazu ist es noch zu früh. Das werde ich erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen können. Ich denke aber bereits darüber nach", betonte der 28-Jährige, der am zweiten Tag 20. wurde. "Was auf der Yamaha stark war, muss auch auf anderen Bikes stark sein. Wenn ich hinter Marc herfahre, kann ich sehen, dass er in den Kurveneinfahrten stark ist und das nicht nur aufgrund seines Könnens und weil er vielleicht besser ist als andere. Es ist auch, weil sein Bike ihm vielleicht die Möglichkeit gibt, das zu tun."
Der Kurveneingang sei noch immer sein größtes Problem, erklärte Zarco. "Ich spüre den Vorderreifen nicht richtig, wenn ich in Schräglage gehe und wenn ich bremse. Daran arbeiten wir also, dass ich ein besseres Gefühl und mehr Informationen bekomme. Dann können wir das Bike vielleicht in die richtige Richtung entwickeln."
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Natürlich hätten ihn die beiden Stürze auch Zeit gekostet, die ihm auf der Strecke gefehlt hat, gab er zu. Sein Selbstvertrauen hätten sie jedoch nicht beschädigt, betonte er. "Ich habe zum Team gesagt, ich werde weiter pushen."
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Nach zwei Jahren im Tech3-Yamaha-Kundenteam arbeitet Johann Zarco bei KTM zum ersten Mal mit einem Werksteam zusammen.
Seine Arbeitsweise werde sich deshalb aber nicht ändern, betonte er. "Ich steige auf das Bike, ich fühle, ob ich Probleme habe oder nicht oder ob ich mich gut fühle. Das erkläre ich dann den Team. Ich versuche, es detailliert zu erklären und möglichst vielen Leuten. Die beziehen dann alle Details mit ein und analysieren anschließend alles. Meine Arbeitsweise wird sich nicht verändern. Ich erkläre nur, was ich fühle und ein Werksteam hat bessere Möglichkeiten, all das umzusetzen." Kombinierte Zeiten 20./21. November 2018:
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