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Luca Marini zurück in Italien, Comeback-Planung läuft

Honda-Werksfahrer Luca Marini hatte sich bei Testfahrten in Suzuka gravierende Verletzungen zugezogen. Nach der Rückkehr in die Heimat denkt der Italiener nun bereits an eine schnelle Rückkehr ins Fahrerlager.

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Es waren keine guten Nachrichten, die drei Tage nach dem Silverstone-GP aus dem Honda-Lager nach Europa gefunkt wurden. Luca Marini schwer gestürzt, Verletzungen an Schlüsselbein, Hüfte, Brustbein, Knie und Lunge, so die beunruhigenden Schlagzeilen aus Suzuka. Die nach dem rechtsseitigen Pneumothorax eingeschränkte Funktion der Lunge machte zudem einen Rücktransport nach Italien zu risikoreich. Marini blieb wie üblich bei dieser Diagnose (zuletzt hatten auch Superbiker Toprak Razgatlioglu und Jorge Martin eine ähnliche Verletzung erlebt) knapp 10 Tage zur Stabilisierung im Krankenhaus.

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Noch während des Aragon-GP, für den HRC keinen Ersatzfahrer aufgeboten hatte, meldete sich der Halbbruder von Valentino Rossi mit einer deutlichen besseren Botschaft zurück. Gegenüber Sky Italien bestätigte Marini nicht nur die erfolgreiche Umverlegung in die italienische Heimat, sondern sprach bereits über die Rückkehr auf die RC213V.

Luca Marini: "Die Situation ist immer noch schwierig, ich habe Schmerzen an mehreren Stellen. Das war der schlimmste Schock meiner gesamten Karriere, ein Unfall, den ich nicht vergessen werde. "Jetzt stehen weitere Untersuchungen in Italien machen, um die Situation noch besser zu verstehen und zu wissen, wann ich wieder starten kann, aber ich tue alles, um schnell zurückzukommen. Ich habe bereits große Fortschritte gemacht und ich habe großartige Unterstützung. Und weiter: "Ich werde auf jeden Fall in Mugello sein!"

Da der MotoGP-Zirkus bereits in gut einer Woche in der Toskana eintrifft, scheint ein Comeback an den Lenkerstummeln der Werks-Honda aber sehr unwahrscheinlich – der Italiener dürfte den Heim-GP aus der Box miterleben. Doch die Hoffnung auf eine Rückkehr noch vor der Sommerpause ist berechtigt. Wie während des Aragon auch aus dem Umfeld des Honda-Werksteams zu erfahren war, sind die schlimmeren Befürchtungen nach einer komplexen Knieverletzung nicht eingetreten. Luca Marini ist auf den Beinen.

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Bereits eine Woche nach dem MotoGP-Highlight in Mugello geht es weiter nach Assen, von dort nach einer einwöchigen Verschnaufpause weiter an den Sachsenring. Sollte Luca Marini in Mugello nicht auf die MotoGP-Honda zurückkehren, muss die Mannschaft von Alberto Puig bis nächsten Mittwoch einen offiziellen Ersatzfahrer nominieren. Aus der Testfahrer-Garde stehen die Routiniers Taka Nakagami und Aleix Espargaro zur Wahl.

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Im Gespräch mit dem italienischen Fernsehen berichtete der Crash-Pilot aus der VR46-Familie auch erstmals, wie es zu dem Unfall mit der Langstrecken-Version der Honda CBR 1000RR-R SP am zweiten Tag des Tests kam, an dem auch MotoGP-Kollege Johann Zarco teilgenommen hatte. Marini: "Beim Anbremsen der ersten Kurve blieb ich zwischen dem dritten und vierten Gang hängen, als wäre ich im Leerlauf. Dann rastete der Gang abrupt, das Hinterrad blockierte und ich flog ab."

Während Zarco die Endurance-Honda gut kennt, war es für Marini der erste Test. Anders in der MotoGP – hier kommen Seamless-Getriebe (ohne herkömmliche Neutralstellung) zum Einsatz – besitzt die CBR ein konventionell geschaltetes Renngetriebe.

Für Luca Marini hat eine nicht nur körperlich sehr herausfordernde Phase begonnen. In seinem zweiten und laut Vertrag letzten Jahr bei Honda steht der 2021 in die MotoGP aufgestiegene Italiener unter Leistungsdruck. Hinter der Verlängerung des Arbeitsvertrags steht ein unübersehbares Fragezeichen.

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