Francesco «Pecco» Bagnaia landete am ersten Tag des Catalunya-GP bei schwierigen Grip-Verhältnissen hinter den zwei Aprilia-Werksfahrern Aleix Espargaró und Maverick Viñales auf Platz 3.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich bin zufrieden, weil es für uns keine einfache Strecke ist – und vor allem für mich, ich hatte hier immer ein bisschen Mühe. Wenn die Strecke wenig Grip bietet, fehlt mir immer ein bisschen was", räumte Pecco Bagnaia am Freitag in Montmeló ein. "Wir haben aber ziemlich gut begonnen und wir haben den Rückstand auf Aprilia ein bisschen verringert. Im Moment haben sie einen klaren Vorteil bei der Traktion, vor allem mit frischen Reifen. Wir kommen aber näher und ich bin glücklich, wie der Tag gelaufen ist."
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Die Favoritenrolle schiebt der souveräne WM-Leader und inzwischen 16-fache MotoGP-Sieger an diesem Wochenende aber klar den Aprilia-Piloten zu. "Das ist eine Strecke, auf der Maverick und Aleix sehr stark sind, und auf der Aprilia in der Beschleunigung einen klaren Vorteil in Sachen Traktion hat. Sie müssen das also zu 100 Prozent nutzen. Es ist ein bisschen so wie für uns in Österreich, wo wir gewinnen müssen", ergänzte der Ducati-Werksfahrer. "Man muss den Moment nutzen und ist es ein bisschen so wie in Silverstone, sie können hier in Montmeló ihr Chassis sehr gut nutzen."
Für den niedrigen Grip-Level auf dem "Circuit de Barcelona-Catalunya" fand der Weltmeister unterdessen deutliche Worte: "Ich glaube, dass diese Strecke schon seit zwei, drei Jahren über dem Limit ist. Es ist sehr rutschig und an einigen Stellen etwas gefährlich. Es ist so, als würde man auf der Ranch fahren", schilderte der VR46-Schüler. "Du kannst die richtige Traktion nicht finden, du hast nur mit starkem Spinning zu kämpfen und der Hinterreifen wird super-heiß. Das ist sehr schwierig – es ist eigentlich unmöglich zu managen, wenn du schnell fahren willst."
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Deshalb lautet Bagnaias Forderung an die Verantwortlichen: "Aus meiner Sicht müssen sie wirklich in Betracht ziehen, den Belag zu erneuern, wenn wir weiterhin hier fahren sollen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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