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Pecco Bagnaia (Ducati/4.): «Jack hat das gut genutzt»

«Ein vierter Platz auf einer Strecke, die für Ducati schwierig ist, ist nicht schlecht», beteuerte Francesco Bagnaia am Samstag nach dem MotoGP-Qualifying in Jerez. Richtig glücklich war er damit aber nicht.

MotoGP

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Nach der Freitagsbestzeit sicherte sich Francesco "Pecco" Bagnaia am Samstag in Jerez den vierten Startplatz, nachdem sein Teamkollege aus dem Ducati Lenovo Team, Jack Miller, in seinem Schlepptau in die erste Startreihe gestürmt war.

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Im FP4 war Bagnaia zuvor noch auffällig lange an der Box gewesen. "Ja, wir hatten ein kleines Problem, das uns ein paar Minuten gekostet hat. Danach war aber alles okay", blieb er vage. "Es war nicht so einfach, auf die Strecke zurückzukehren und auf Anhieb wieder schnell zu sein, aber wir haben es geschafft."

Zum Qualifying-Ergebnis erklärte der WM-Zweite: "Sicher wäre es besser gewesen, aus der ersten Startreihe loszufahren. Ich habe alleine gepusht, um das zu schaffen, und danach gesehen, dass Jack hinter mir war. Da war mir klar, dass er in meinem Windschatten eine bessere Zeit fahren konnte. Er war auch gut darin, das zu nutzen. Wie auch immer, Startplatz 4 ist nicht so schlecht und meine Pace auf gebrauchten Reifen war auch nicht so schlecht", fasste der 24-jährige Italiener zusammen. "Wir müssen den Rückstand noch ein bisschen verringern, denn die Yamaha, Fabio und Franco, haben im Moment eine bessere Pace. Ich glaube, sie sind zwei oder drei Zehntel schneller. Ich bin im Moment aber recht glücklich."

Euphorisch klingt aber anders. "Wenn man schnell ist, wie ich es in Portimão war, ist man sicher ein bisschen entspannter", gab Pecco auf Nachfrage zu. "Ein vierter Platz auf einer Strecke, die für uns sehr schwierig ist, ist aber auch nicht schlecht. Die Pace ist gut, mal sehen. Heute habe ich, wenn ich ehrlich bin, ein bisschen mehr erwartet, nach gestern. Ich kam mit dem Wind aber nicht so gut zurecht und vor allem mit dem Grip im Qualifying. Ich habe es nicht geschafft, mich anzupassen, und wäre mehrmals fast gestürzt, weil mir das Hinterrad weggerutscht ist. In Kurve 7 habe ich fast einen Highsider fabriziert, die Grip-Verhältnisse waren etwas speziell."

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Was macht es für die Desmosedici im Vergleich zur Yamaha auf dem Circuito de Jerez so schwierig? "Sie können den ersten Grip des Reifens besser nutzen. Denn sie haben generell eine bessere Traktion als wir. Wir haben damit auf dieser Strecke ziemlich Mühe. Die Grip-Verhältnisse sind schlechter als im Vorjahr, auch wenn es kühler ist. Das ist merkwürdig. Wir arbeiten aber hart, heute habe ich meine Pace im Vergleich zum Vortag um fast eine halbe Sekunde verbessert, was sehr gut. Die Yamaha haben aber einen Schritt gemacht, der uns etwas mehr gekostet hat. Mit unserem heutigen Job bin ich aber zufrieden und morgen Früh haben wir noch eine Möglichkeit, um unser Set-up zu verbessern."

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Prognosen für das morgige Rennen wollte der Ducati-Werksfahrer keine abgeben. "Denn auch das FP4 war sehr speziell", gab er zu bedenken. "Normalerweise sind im FP4 fast alle Fahrer mit gebrauchten Reifen unterwegs, heute dagegen fast alle mit frischen Reifen – abgesehen von Franco, mir und wenigen anderen."

MotoGP-Ergebnis, Q2, Jerez:

1. Quartararo, Yamaha, 1:36,755 min

2. Morbidelli, Yamaha, 1:36,812 min, + 0,057 sec

3. Miller, Ducati, 1:36,860, + 0,105

4. Bagnaia, Ducati, 1:36,960, + 0,205

5. Nakagami, Honda, 1:37,008, + 0,253

6. Zarco, Ducati, 1:37,054, + 0,299

7. Viñales, Yamaha, 1:37,070, + 0,315

8. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:37,085, + 0,330

9. Rins, Suzuki, 1:37,124, + 0,369

10. Mir, Suzuki, 1:37,154, + 0,0,399

11. Binder, KTM, 1:37,467, + 0,712

12. Bradl, Honda, 1:37,502, + 0,747

Die weitere Startaufstellung:

13. Pol Espargaró, Honda, 1:37,407

14. Marc Márquez, Honda, 1:37,489

15. Bastianini, Ducati, 1:37,675

16. Oliveira, KTM, 1:37,746

17. Rossi, Yamaha, 1:37,915

18. Marini, Ducati, 1:37,925

19. Petrucci, KTM, 1:38,065

20. Alex Márquez, Honda, 1:38,069

21. Lecuona, KTM, 1:38,139

22. Savadori, Aprilia, 1:38,325

23. Rabat, Ducati, 1:38,641

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