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MotoGP-Pilot Jack Miller verpasste mit Yamaha den Suzuka-Sieg knapp. Der Australier blickt dennoch begeistert auf seinen EWC-Gaststart zurück und lobt Yamaha-Legende Katsuyuki Nakasuga.
Jack Miller hat bei seinem
«Wir haben in den acht Stunden alles gegeben», sagte Miller. «Loka war fantastisch und Nakasuga ebenfalls. Ich bin stolz auf die Leistung, die wir als Team gezeigt haben.» Vor allem im zweiten Teil des Rennens gehörte Miller zu den schnellsten Fahrern auf der Strecke. Mit konstanten Rundenzeiten im Bereich von 2:16 Minuten verkürzte er den Rückstand auf das führende Honda-Werksteam mit Jonathan Rea deutlich und hielt die Hoffnung auf den Sieg lange am Leben.
Dabei verlief sein erster Stint alles andere als problemlos. «Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten mit dem Hinterrad. In dieser Phase ging es für mich nur darum, irgendwie im Rennen zu bleiben», erklärte der MotoGP-Pilot. «Ab dem zweiten Stint hatte ich überhaupt keine Probleme mehr. Ich konnte voll angreifen und den Rückstand auf Honda kontinuierlich verkürzen.»
Am Ende verhinderten die wechselhaften Wetterbedingungen und die lange Safety-Car-Phase einen möglichen Schlussangriff auf Honda HRC. «Wir kamen immer näher heran, aber am Ende konnten wir sie nicht mehr einholen.»
Unabhängig vom Ergebnis hinterließ das traditionsreiche Langstreckenrennen bei Miller großen Eindruck. «Ich finde die Langstrecken-Weltmeisterschaft richtig cool und liebe die 8 Stunden von Suzuka als Teil dieser Meisterschaft. Es ist für mich eine große Ehre, hier gefahren zu sein und die MotoGP zu vertreten. Ich hoffe, jeder konnte sehen, dass ich 100 Prozent gegeben habe.»
Besonders bewegend war das Wochenende für seinen Teamkollegen Katsuyuki Nakasuga. Der 44-jährige Japaner, der bei seinem MotoGP-Einsatz 2012 in Valencia überraschend auf dem Podium landete, bestritt seinen letzten Einsatz bei den 8 Stunden von Suzuka und erhielt von Miller ein besonderes Lob.
«Ich möchte Nakasuga-san noch etwas sagen: Du verdienst es wirklich, eine Legende genannt zu werden», betonte der Australier. «Egal, wie schwierig die Situation ist – er bleibt immer konstant und kämpft bis zum Schluss. Es war für mich eine große Freude, mit ihm eine Box zu teilen.»
Auch wenn der Sieg letztlich an Honda ging, dürfte Miller seinen Gaststart in der Langstrecken-Weltmeisterschaft in bester Erinnerung behalten. Mit seiner starken Pace aus nasser Strecke gehörte der MotoGP-Pilot zu den herausragenden Fahrern des Rennens und machte deutlich, dass ihn ein weiterer Start bei den 8 Stunden von Suzuka durchaus reizen würde. Offen ist, welche Chancen sich zukünftig bieten, denn seinen Platz im Yamaha-Aufgebot in der MotoGP verliert Miller am Jahresende.
Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden
Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten
BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087
YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444
AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113
SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden
Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden
Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden
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