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Suzuki GSX-8R eingebremst: Sportbike-Siege kaum mehr möglich

Die neue Sportbike-WM hat sich mit spannenden Rennen innerhalb kürzester Zeit zu einem Publikumsliebling entwickelt. Beim Balancesystem wird jedoch noch der beste Kompromiss gesucht.

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Mit Aprilia, Honda, Kawasaki, Kove, Suzuki, Triumph und Yamaha sind sieben Hersteller in der Sportbike-WM 2026 engagiert. Die Vielfalt der Motorräder ist hinsichtlich der Konzepte einmalig. Die Bandbreite reicht von großen Zweizylindermotoren mit 776 ccm bis zu einem 450 ccm kleinen Vierzylindermotor. Das leichteste Motorrad ist die Kove 450RR, das schwerste  die Suzuki GSX-8R.

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Ein komplexes Balancesystem soll für Chancengleichheit sorgen. Dass im ersten Jahr der Meisterschaft immer wieder nachjustiert werden muss, ist verständlich. So erklärt sich auch, warum ein Hersteller an einem Rennwochenende um Podestplätze kämpft, am nächsten aber nicht mehr die Top-5 erreicht. So erging es Suzuki.

«Die ersten beiden Rennwochenenden waren besonders stark. Alles passte perfekt zusammen. Wir hatten eine gute Basis, die Geschwindigkeit war da, und ich hatte das Gefühl, dass wir wirklich um die Siege mitfahren konnten. Auf dieses Gefühl verlässt man sich als Fahrer», erzählte Jeffrey Buis in seiner Kolumne bei racesport.nl. «Danach änderte sich leider etwas, worauf wir keinen Einfluss hatten. Die Leistung der Suzuki wurde etwas gedrosselt, und das merkt man deutlich. Ich weiß, von außen betrachtet sieht es mitunter nicht danach aus, aber auf dem Motorrad spürt man sofort, wenn etwas fehlt.»

Buis ist mit einem Sieg und drei Podestplätzen aktuell WM-Vierter, doch seit Most schaffte es der zweifache 300er-Weltmeister nicht mehr unter die besten fünf.

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«Man muss in jeder Runde bis an die Grenzen gehen, um das Tempo halten zu können. Attackieren wird dann schwierig. Man konzentriert sich hauptsächlich darauf, keinen Boden zu verlieren, dabei will man als Rennfahrer ja eigentlich nach vorn kommen», erklärte der Niederländer. «Das betrifft nicht nur mich; meine Suzuki-Kollegen Kas Beekmans und Ferry Fleerackers geht es genauso wie mir. Das sagt eigentlich schon alles. Natürlich kämpfen wir weiter, denn Aufgeben kommt für mich nicht infrage. Aber es erleichtert die Sache nicht.»

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