Unverständnis bei Pit Beirer (KTM): Wie ein Lauffeuer
KTM-Rennchef Pit Beirer hat extrem herausfordernde Monate hinter sich, in denen es viel Erklärungsbedarf gab. Auch gegenüber seinen MotoGP-Piloten hat er versucht, so offen wie möglich zu kommunizieren.
Seit dem Ende der MotoGP-Saison 2024 Mitte November hat sich für KTM die Welt verändert. Über den Stand des Sanierungsverfahrens in Eigenverantwortung sind regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com bestens informiert, welche Ideen die Rennabteilung für eine sichere Zukunft hat,
Am 20. Dezember verlautbarte KTM,
Für Beirer waren es bewegende und herausfordernde Monate. "Was mich beschäftigt hat, war der 20. Dezember", erzählte der ehemalige Motocross-Vizeweltmeister der 250er-Klasse dem Autor dieses Texts. "Das war damals ein Meilenstein für uns, ein großartiges Ereignis, dass es im Rennsport weitergeht. Und kurz darauf kamen die Meldungen, dass die MotoGP im Restrukturierungsprogramm ist. Alles, was Geld kostet, ist momentan im Restrukturierungsprogramm. Wir müssen überall, wo es geht,
Seit dem 20. Dezember waren alle MotoGP-Fahrer bei KTM in der Firma, den Anfang machte Ausnahmetalent Acosta. "Er fragte, ob wir im Büro sind und arbeiten", erinnerte sich Beirer. "Ich sagte ihm klar – zwei Tage später saß er mit seinem Manager bei mir im Büro, hat sich das angeschaut und gesehen, dass die Rennabteilung intakt ist und die Leute fleißig arbeiten. Er wollte sich die Testergebnisse aus Jerez genau anschauen, ist beruhigt wieder nach Hause gefahren und kümmerte sich seither um sein persönliches Training. Wenn die Fahrer etwas wissen wollen, können sie mich jederzeit erreichen und auch besuchen. Alle haben von mir das Angebot bekommen, dass sie persönlich mit mir reden können."
Da schmerzten Berichte aus Spanien und Italien,
Vom 5. bis 7. Februar ist beim
Dass die Rennabteilung nach wie vor sehr schlagkräftig ist, hat sie mit dem Sieg von Daniel Sanders bei der Rallye Dakar bewiesen. Erfolge in der SuperEnduro-WM und in der US-Supercross-Meisterschaft zeugen ebenfalls davon.
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