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Valentino Rossi: 2019 Fahrer, 2020 MotoGP-Teamchef?
Das Geheimnis um die berufliche Zukunft von Valentino Rossi wird bald gelüftet werden. Es deutet alles darauf hin, dass der 115-fache GP-Sieger 2019 noch fahren und danach ein MotoGP-Yamaha-Team betreiben wird.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Durch die Trennung von Tech3 und Yamaha per Saisonende 2019 verliert Yamaha nach 20 Jahren sein renommiertes Kundenteam, wobei Tech3 zuerst in der 250-ccm-Klasse antrat – und mit Olivier Jacque und Shinya Nakano im Jahr 2000 einen Doppelsieg feierte.
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Es ist ein offenes Geheimnis, dass Valentino Rossi mit seiner SKY VR46-Truppe als Teambesitzer in naher Zukunft in die MotoGP-WM aufsteigen will. Aber es darf bezweifelt werden, dass dieses Manöver schon 2019 über die Bühne gehen wird. Denn Valentino Rossi wird aller Voraussicht nach einen neuen Fahrervertrag bei Movistar-Yamaha unterschreiben – zumindest für eine Saison, also für 2019. Maverick Viñales hat seinen Yamaha-Vertrag bekanntlich bereits für 2019 und 2020 verlängert.
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Beim Sepang-Test (28. bis 30. Januar 2018) kündigte Rossi an, er werde sich eventuell noch vor dem ersten Rennen 2018 entscheiden. "Nach den Tests", kündigte der neunfache Weltmeister an, der am 16. Februar 39 Jahre alt wurde.
Tech3-Yamaha-Teambesitzer Hervé Poncharal ahnte bereits im Dezember, dass Rossi noch eine Saison als MotoGP-Fahrer anhängen wollte.
Aber offenbar wollte ihm Yamaha nur noch einen Ein-Jahres-Vertrag für M1-Material anbieten – weil Rossi für 2020 als Teambesitzer vor der Türe steht. Deshalb hat Poncharal frühzeitig Verhandlungen mit KTM geführt – und Yamaha jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt. Tech3 wird nach der Saison 2018 mit KTM antreten.
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Einige Spitzenfunktionäre bei WM-Promoter Dorna und bei der Teamvereinigung IRTA vermuten, dass Yamaha bis zum Einstieg von Rossi mit dem SKY VR46-Team im Jahr 2019 kein MotoGP-Kundenteam betreuen wird. Für eine einzelne Saison wird sich kein Rennstall, der bei Honda oder Ducati zufrieden ist, zur Rolle als Lückenbüßer überreden lassen. Das heißt: Yamaha könnte 2019 erstmals seit Beginn der MotoGP-Viertakt-Ära 2002 in der Königsklasse ohne Kundenteam antreten. Es wird davon abhängen, ob Rossi seinen Fahrervertrag verlängert – und ob er das für ein oder für zwei Jahre tut. Das Jahr 2020 macht für Rossis Einstieg als MotoGP-Teambesitzer auch aus einem weiteren Grund Sinn: Bis dahin werden seine VR46 Riders Academy-Eigengewächse Franco Morbidelli und Francesco "Pecco" Bagnaia als Fahrer verfügbar sein – mit MotoGP-Erfahrung bei Marc VDS Honda und Pramac-Ducati.
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Falls Yamaha für 2019 kein Kundenteam zustande bringt udn Rossi weiterfährt, hat dies eine weitere Auswirkung: Yamaha verliert dann mit Sicherheit den letztjährigen WM-Sechsten Johann Zarco, an dem neben Red Bull-KTM auch alle anderen Hersteller wie Ducati, Honda, Suzuki und Aprilia Interesse haben dürften. Wenn das SKY VR46-Team 2020 mit Yamaha in die MotoGP-WM kommt, muss die Dorna ein zusätzliches 13. Team bewilligen, obwohl die existierenden Kundenteams Gresini, Tech3, Pramac, LCR, Ángel Nieto, Reale Avintia und Marc VDS eigentlich Exklusiv-Verträge bis inklusive 2021 haben. Und obwohl Michelin eigentlich nur 24 Fahrer beliefern muss. Mit dem Rossi-Team wären es 26. Aber ein Verbleib und eine Teilnahme Rossis in der MotoGP-WM (und wenn es nur als Teambesitzer ist), kann die Königsklasse nur beflügeln und zu ihrer Popularität beitragen. Deshalb wird man das Problem des Platzmangels bei der Boxenvergabe und beim Hospitality-Platz im Fahrerlager irgendwie lösen...
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Und wer weiß: Vielleicht kann Rossi mit Hilfe der mächtigen Dorna ein finanzschwaches Team wie Reale Avintia durch ein Joint Venture übernehmen. Momentan tritt die VR46-Mannschaft in den Klassen Moto3 (auf KTM) und Moto2 (mit Kalex) an. Gut möglich, dass Rossi sein Moto3-WM-Team 2020 an seinen Kumpel Jorge Martinez und das Ángel Nieto Team übergibt, das jetzt neu ebenfalls KTM fährt und das für 2018 bereits Andrea Migno von der VR46 Riders Academy übernommen hat, auch Bagnaia fuhr zwei Jahre bei Aspar. Aber zuerst muss Valentino Rossi offiziell verlautbaren, dass er 2019 seine 24. GP-Saison (!) als Fahrer in Angriff nehmen wird. Es wäre seine insgesamt 14. im Yamaha-Werksteam.
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MotoGP-Test Buriram, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage: 1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781 min 2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec 3. Marc Márquez, Honda, + 0,188 4. Cal Crutchlow, Honda, +0,283 5. Alex Rins, Suzuki, +0,397 6. Jack Miller, Ducati, +0,404 7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411 8. Maverick Viñales, Yamaha, +0,493 9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,586 10. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675 11. Tito Rabat, Ducati, +0,695 12. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730 13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867 14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920 15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937 16. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,948 17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,102 18. Bradley Smith, KTM, +1,140 19. Mika Kallio, KTM, +1,388 20. Scott Redding, Aprilia, +1,530 21. Tom Lüthi, Honda, +1,573 22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756 23. Karel Abraham, Ducati, +1,880 24. Xavier Siméon, Ducati, +2,238 Sepang-Test, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage: 1. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min 2. Dani Pedrosa, Honda, + 0,179 sec 3. Cal Crutchlow, Honda, + 0,222 4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,339 5. Jack Miller, Ducati, + 0,516 6. Alex Rins, Suzuki, + 0,518 7. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,525 8. Marc Márquez, Honda, + 0,552 9. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,560 10. Johann Zarco, Yamaha, + 0,681 11. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,698 12. Tito Rabat, Ducati, + 0,717 13. Andrea Iannone, Suzuki, + 0,785 14. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,095 15. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,241 16. Álvaro Bautista, Ducati, + 1,375 17. Pol Espargaró, KTM, + 1,432 18. Mika Kallio, KTM, + 1,634 19. Bradley Smith, KTM, + 1,690 20. Franco Morbidelli, Honda, + 1,696 21. Karel Abraham, Ducati, + 1,744 22. Xavier Siméon, Ducati, + 1,954 23. Scott Redding, Aprilia, + 1,982 24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,290 25. Tom Lüthi, Honda, + 2,296 26. Yonny Hernandez, Yamaha, + 2,393 27. Michele Pirro, Ducati, +5,937
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