Neuer Vertrag: Wichtige Entscheidung für die 8 Stunden von Suzuka getroffen
Die Zukunft der 8 Stunden von Suzuka ist gesichert. Der EWC-Promoter EMP und Honda Mobilityland verlängerten den Vertrag für den japanischen Langstreckenklassiker um drei weitere Jahre.
Die 8 Stunden von Suzuka bleiben mindestens bis einschließlich 2029 Bestandteil der Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC). Im Rahmen des diesjährigen Rennwochenendes gaben der EWC-Promoter Endurance Moto Promoter (EMP) und Honda Mobilityland Corporation die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um drei Jahre bekannt. Die neue Vereinbarung umfasst die Austragungen von 2027 bis 2029.
Das traditionsreiche Rennen wurde erstmals 1978 ausgetragen und nimmt innerhalb der Langstrecken-WM eine Sonderstellung ein. Als einzige EWC-Veranstaltung außerhalb Europas gilt Suzuka nicht nur als Heimspiel der japanischen Hersteller Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki, sondern auch als eines der prestigeträchtigsten Motorradrennen weltweit. Zehntausende Fans sorgen Jahr für Jahr mit ihren Leuchtstäben für eine einzigartige Atmosphäre.
Suzuka motiviert die japanischen Werke
Mit der Vertragsverlängerung verfolgen beide Seiten langfristige Ziele. Neben der Sicherung des Rennens soll die Langstrecken-WM in Japan weiter an Bedeutung gewinnen und gleichzeitig die Verbindung zwischen den europäischen und asiatischen Märkten gestärkt werden.
«Die 8 Stunden von Suzuka nehmen innerhalb der Meisterschaft eine einzigartige Stellung ein», bestätigte Honda-Mobilityland-Präsident Tsuyoshi Saito. «Als Referenzstrecke für Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki möchten wir die Beteiligung der Hersteller am Langstreckensport weiter erhöhen und so den Wert der Langstrecken-Weltmeisterschaft steigern.»
Was EMP-Präsident Claude Michy für die Zukunft plant
Auch EMP-Präsident Claude Michy sieht in Suzuka den wichtigsten Baustein der Serie. «Die 8 Stunden von Suzuka sind das Aushängeschild der Langstrecken-Weltmeisterschaft und ein echtes Schaufenster für die japanische Motorradindustrie», sagte der Franzose. Ziel sei es, die Sichtbarkeit der Meisterschaft zu erhöhen, ihre Attraktivität weiter auszubauen und alle Hersteller künftig noch enger einzubinden.
«Wir möchten Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki, BMW und Aprilia stärker einbeziehen und gemeinsam eine Plattform schaffen, auf der sie den Langstreckensport weiterentwickeln können», betonte Michy.
Seit Beginn der Saison 2026 liegt die Vermarktung der Langstrecken-Weltmeisterschaft in den Händen von EMP. Die Organisation vereint die Veranstalter der einzelnen EWC-Rennen und arbeitet dabei eng mit Serienpartner Motul zusammen. Mit der langfristigen Bindung des prestigeträchtigen Rennens in Suzuka erhält die Meisterschaft nun frühzeitig Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach