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Jerez, Quali: Titelanwärterinnen schenken sich nichts

Die Superpole der Frauen-Weltmeisterschaft in Jerez brachte eine rein spanische erste Startreihe hervor. WM-Leaderin Maria Herrera setzte sich gegen Beatriz Neila durch, als Dritte überraschte eine Gaststarterin.

Motorrad-Frauen-WM

Im Artikel erwähnt



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Seit Magny-Cours Anfang September pausierte die Women's Circuit Racing World Championship 2025, nun steht in Jerez das Saisonfinale der sechs Meetings umfassenden Serie an. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld von zwei Gaststarterinnen. Die Ukrainerin Iryna Nadieieva war bereits im vergangenen Jahr bei den Events in Misano und Portimão dabei; die Spanierin Paolo Ramos debütiert an diesem Wochenende auf WM-Ebene und sorgte im freien Training als Zweite für eine Überraschung.

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Schnellste am Vormittag war WM-Leaderin Maria Herrera in 1:53,004 min, wobei dies keine sonderlich schnelle Zeit war. Den Rundenrekord stellte im vergangenen Jahr Sara Sanchez in 1:51,533 min. Der Pole-Rekord, den ebenfalls die 27-Jährige aufgestellt hatte, war in 1:51,671 min minimal langsamer.

Zwischen Herrera und Beatriz Neila – mit 0,768 sec Rückstand Vierte im Training – wird an diesem Wochenende die WorldWCR 2025 entschieden. Nur sechs Punkte trennen die beiden Spanierinnen.

Die Superpole am Freitagnachmittag um 13:30 Uhr war die erste wichtige Entscheidung in Jerez. Das Wetter war mit 28 Grad Celsius und einem lockeren Wolken-Sonne-Mix sommerlich.

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Die erste ansprechende Zeit fuhr Herrera in 1:53,062 min auf ihrer ersten fliegenden Runde. Nachdem kurzzeitig Tayla Relph in 1:52,898 min die Spitze übernommen hatte, sorgte Herrera in 1:51,572 min für einen Rekord. Pech hatte Sanchez, die die ersten zehn Minuten der Superpole darauf verschwendete, das gelöste Visier ihres Helms befestigen zu lassen. Währenddessen robbte sich Neila nach und nach an die Rundenzeiten ihrer Rivalin heran und lag nach dem ersten Run als erste Verfolgerin nur 0,3 sec zurück. Lucie Boudesseul, Pakita Ruiz und Ramos komplettierten die Top-5. Lucy Michel belegte Rang 18.

Fünf Minuten vor dem Ende hatten sich die meisten Pilotinnen einen frischen Reifen für die finale Zeitenjagd montieren lassen. Die erste Attacke auf die Bestzeit ritt Neila, die im dritten Sektor jedoch eine Sekunde vor und sich nicht verbesserte.

Angeführt von Boudesseul fuhren Herrera, Neila und Chloe Jones die auffälligsten Fahrerinnen, sowie Ramos in der Schlussphase im Pulk. Vorn blieb es aber bei der Pole-Position für Herrera vor Neila. Wildcard-Pilotin Ramos ergänzt die rein spanische erste Startreihe.

Verbesserungen gelangen am Ende außerdem Roberta Ponziani (4.) und Relph (5.), die gemeinsam mit Boudesseul aus der zweiten Reihe starten werden.

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Lucy Michel sicherte sich Startplatz 15.

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Voller Stand
  1. Fahrer

2026
Pos
Fahrer
Punkte

1

Maria Herrera

250

2

Beatriz Neila

222

3

Paola Ramos

167

4

Roberta Ponziani

145

5

Chloe Jones

115

6

Muklada Sarapuech

115

7

Yvonne Cerpa

92

8

Natalia Rivera

84

9

Francisca Ruiz

73

10

Sara Sanchez

67

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