Nach der Absage der ersten Etappe herrschte beim Rallye-WM-Lauf in Argentinien auch am zweiten Tag schlechtes Wetter. Hélder Rodrigues gewann vor Marc Coma und Paulo Goncalves.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Nachdem am Montag die erste Etappe der Rallye-WM-Veranstaltung Desafio Ruta 40 wegen des widrigen Wetters abgesagt werden musste, war auch die zweite Etappe durch schwierige äußere Bedingungen gekennzeichnet. Nach den Regenfällen des Vortages war die Piste im argentinischen Hinterland in weiten Teilen sehr rutschig. Es ging über winkelige und bergige, technisch sehr anspruchsvolle Strecken.
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Für das bayerische Speedbrain-Rally-Team und dessen Fahrer Paulo Goncalves galt es, sich am ersten Wertungstag des vierten Laufes zur Rallye-WM eine gute Ausgangsposition für die nächsten, sehr schwierigen Tage zu erarbeiten. Dies gelang dem Portugiesen, der in der WM die zweite Position belegt. Goncalves fuhr sicher und taktisch clever auf den dritten Rang in der Tageswertung in direkter Schlagdistanz zum Tagessieger Helder Rodrigues (Honda) und dem WM-Spitzenreiter Marc Coma (KTM). Etappensieger Rodrigues unterliefen auf der 346 km langen Spezialwertung (Etappengesamtlänge 668 km) keine Fehler. "Ich bin sehr glücklich", versicherte der Honda-Werksfahrer. "Es war eine sehr lange und technische Etappe, hauptsächlich durch die Berge mit vielen Kurven und Kehren. Meine Honda funktionierte wirklich gut auf diesem technisch anspruchvollen Terrain."
Landsmann Goncalves war die Etappe, die noch in der Dunkelheit bei Regen und niedrigen Temperaturen begonnen hatte, zunächst vorsichtig angegangen, um nichts zu riskieren, um dann in der zweiten Hälfte zu attackieren. Das Feld kam nach erst nach elf Stunden Fahrzeit, davon rund fünf in Sonderprüfungen, im Fahrerlager an.
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Goncalves: "Das war für uns ein guter erster Tag. Ich bin ohne viel riskieren zu müssen aufs Podium gefahren. Navigatorisch war es heute nicht allzu anspruchsvoll. Alles hat prima funktioniert."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Am Mittwoch steht eine mit insgesamt 713 Kilometern extrem lange Etappe an, davon 466 Kilometern auf Zeit. Es geht in Richtung Anden nach Belén. Die Etappe wird den Fahrern zum einen navigatorisch viel abverlangen, aber sie ist auch fahrerisch anspruchsvoll. Wieder stehen knifflige Passagen mit vielen Steinen und Bergen auf dem Programm und am Ende folgen auch noch Dünen.
Desafio Ruta 40/RA, Etappe 2: 1. Hélder Rodrigues (P), Honda, 4:54:49 h 2. Marc Coma (E), KTM, +00:02:40 min 3. Paulo Goncalves (P), Speedbrain, +00:03:04 4. Francisco "Chaleco" Lopez (RCH), KTM, +00:04:38 5. Kurt Caselli (USA), KTM, +00:04:46
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Gesamtstand nach zwei Etappen: identisch mit Ergebnis Etappe 2, weil Etappe 1 abgesagt wurde.
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