Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Rallye & Enduro
  4. /
  5. Rallye-Raid-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Mason Klein (KTM): Gedächtnislücken nach Crash
Mit zerkratztem Helm und ohne Visier kam Mason Klein nach Etappe 9 der Dakar 2023 in Haradh an. Der KTM-Privatier verursachte einen Sturz und wusste nicht mehr, wie es passierte und wen er mit ins Verderben riss.
Rallye-Raid-WM
Im Artikel erwähnt


Werbung
Werbung
Mason Klein ist die Überraschung bei der Dakar 2023. Der erst 22-Jährige fährt seine erste Saison in der RallyGP und mischt seit Beginn der 45. Ausgabe der härtesten Rallye vorne mit. Auf Etappe 2 feierte der US-Amerikaner sogar seinen ersten Tagessieg.
Werbung
Werbung
Aber der KTM-Pilot liebt das Risiko und begibt sich selbst in Gefahr. Honda-Werkspilot Adrien van Beveren, seit Jahren einer der stärksten Dakar-Piloten, wurde auf der achten Etappe von Klein überholt und der Franzose wollte dessen Speed nicht mitgehen, weil er nicht mit seinem Leben spielen wollte. Und auf Etappe 9 wurde der zehn Jahre ältere van Beveren von Klein kurz vor dem Ziel gerammt. Zuvor hatte der KTM-Pilot bei einem weiteren Sturz sein Roadbook verloren. "Das war ein harter Tag für mich", stöhnte van Beveren, der als Vierter der Gesamtwertung und mit 15 min Rückstand noch Siegchancen hat. "Etwa bei Kilometer 100 war die Navigation auf der großen Hochebene schwierig. Dann fand ich den Wegpunkt und wir waren ab dem Zeitpunkt fünf Fahrer. Später fuhr Mason ohne Roadbook sehr dicht an mir vorbei; und etwa 20 km vor dem Ende kam er von hinten und wir stürzten beide. Ich bin froh, dass ich es bis zum Ende der Etappe geschafft habe."
Werbung
Werbung
Klein kam mit Schnittwunden im Gesicht ins Ziel und klagte über Schmerzen im linken Arm, der Helm war zerkratzt, das Visier fehlte. Die Erinnerungen an die Geschehnisse erwiesen sich als lückenhaft. Er glaubte, Hero-Pilot Ross Branch gerammt zu haben.
"Zu Beginn des Rennens habe ich mein Roadbook verloren und weil ich nicht navigiert habe, hatte ich das Gefühl, dass wir permanent langsam unterwegs waren. Ich musste einfach mit allen mitfahren. Deshalb fuhren wir auch sehr dicht beieinander, was die Wahrscheinlichkeit erhöhte, dass wir uns berühren. Ich fühle mich gut, aber ich meine, das Visier habe ich zu Beginn des Tages verloren, ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube, ich bin bei Kilometer 300 gestürzt. So richtig kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was passiert ist", gab Klein zu. "Ich bin mit jemandem zusammengestoßen und glaube, es war Ross. Nur mein Arm tut weh, also haben wir ihn verbunden."
Branch war zwar nicht beteiligt, aber der Batswana war Zeuge des Zusammenstoßes. "Schon vor dem Tankstopp waren wir einer Gruppe von Jungs und wir blieben auch nach dem Tanken zusammen", berichtete der Hero-Pilot. "In den Dünen habe ich dann etwas Verrücktes erlebt. Mitten in der Wüste sind Adrien van Beveren und Mason Klein ineinander gekracht. Ich bin froh, dass es alle heil überstanden haben."
Werbung
Werbung
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Rallye-Raid-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien