Rallye Dakar: Die neunte Etappe wird neutralisiert
Die neunte Etappe der 40. Rallye Dakar am Montag über 754 Kilometer von Tupiza (Bolivien) nach Salta in Argentinien wird aufgrund der starken Regenfälle aus Sicherheitsgründen neutralisiert.
Am Montag wird sich im Gesamtklassement voraussichtlich nichts verändern. Die über 754 Kilometer geplante neunte Etappe von Tupiza in Bolivien nach Salta in Argentinien wird neutralisiert geführt. Die Wettersituation sei sehr gefährlich, heißt es von Seiten der Organisatoren. Aus Sorge vor Unwettern und Überflutungen hat man daher die Sonderprüfung des Tages abgesagt. Es ist nahezu das gleiche Szenario wie im letzten Jahr.
"Wir wollen kein Risiko eingehen", sagte der Rallyeleiter Marc Coma, der den Teilnehmern die härteste Rallye versprochen hatte, wohl aber nicht die Witterungsbedingungen meinte. Vom starken Regen in Bolivien ist auch die achte Etappe am Sonntag betroffen. Der Regen machte das Biwak in Tupiza fast unpassierbar. Die Service-Trucks wichen daher mehrere Kilometer auf die Straße aus. Die Situation auf dem Gelände des Biwaks wird als kritisch eingestuft.
"Die Bedingungen im Biwak sind ziemlich schlecht. Es besteht die Gefahr von Überschwemmungen", führt Coma an. "Der sportliche Verlauf der Rallye ist gut und in Ordnung. Wir werden aber nun einen Tag verlieren. Wir wollen jedes Risiko vermeiden. Am Montag werden die Fahrzeuge Salta über die normalen Straßen erreichen."
Rallye Dakar 2018 - Ergebnis Etappe 8
Rallye Dakar 2018 - Gesamtstand nach Etappe 8
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