Sieger Max Nagl (Triumph): «Bitsch ist eine brutale Strecke»
Mit einem Start-Ziel-Sieg gewann Max Nagl (Triumph) den Auftakt des 3. Events der ADAC MX Masters in Bitsch (Frankreich) vor Titelverteidiger Roan van de Moosdijk und Jere Haavisto.
Samstagsrennen zum 3. Event der ADAC MX Masters in Bitsch (Frankreich): Die Wetterbedingungen waren besser als vorhergesagt und deshalb gab es schon am Samstag hochkarätigen Sport auf der Mischbodenstrecke. Titelverteidiger Roan van de Moosdijk (Kosak KTM) war im Qualifying der Schnellste und startete von Pole vor dem Esten Jörgen-Matthias Talviku (SHR Yamaha) und dem Finnen Jere Haavisto (Schmicker KTM). Maximilian Spies (Becker Racing KTM) startete von der 4. Position vor Max Nagl (Dörr Motorsport Triumph).
Holeshot Max Nagl
Sarholz-KTM-Pilot Noah Ludwig ging von Startplatz 10 aus ins Rennen und legte wieder einen seiner Blitzstarts hin, doch bereits in der ersten Kurve ging der Fahrer vom MSC Teutschenthal zu Boden und musste dem Feld hinterherfahren. Den Holeshot zog Max Nagl vor Tom Koch (Sarholz KTM). Roan van de Moosdijk startete im Bereich der Top-5, konnte sich aber schnell nach vorne kämpfen. Koch, Talviku und van de Moosdijk lieferten sich in den ersten Runden ein heißes Duell um Platz 2, bei dem sich der Niederländer am Ende durchsetzte.
Crash und Ausfall von Noah Ludwig
Nach 5 Runden hatte Max Nagl an der Spitze schon einen Vorsprung von 14 Sekunden gegenüber van de Moosdijk auf Platz 2 herausgefahren. Noah Ludwig hatte bei seiner Aufholjagd durchs Feld bereits die Top-10 im Visier, doch ein weiterer Sturz warf ihn komplett aus dem Rennen. Mit qualmendem Motor (vermutlich wegen eines Kühlerdefekts) musste er das Rennen an der Box beenden.
Max Nagl souverän an der Spitze
Vor der letzten Runde hatte Max Nagl an der Spitze einen Vorsprung von 20 Sekunden herausgefahren, nahm am Ende Tempo heraus und gewann mit einem Vorsprung von 17,5 Sekunden vor Roan van de Moosdijk, Jere Haavisto und Maximilian Spies. Peter König (GST KTM) setzte sich in den letzten beiden Runden des Rennens gegen Tom Koch durch und wurde mit persönlicher Bestleistung Fünfter.
Max Nagl: «Brutale Strecke»
«Die Strecke war brutal heute», erklärte Sieger Max Nagl nach dem Rennen. «Teilweise war es wie beim Enduro, weil die Bedingungen einfach so tief sind. Die Balance auf dem Motorrad zu halten und das Ziehen des Motorrads bergauf über die Wellen, das kostet sehr viel Kraft. Das Wichtigste hier war ein guter Start, denn wenn die Strecke so tief ist, sind Zweikämpfe immer schwierig und riskant. Deshalb habe ich alles in einen guten Start gesetzt. Ich bin zwar nicht so gut aus dem Gatter gekommen, aber habe danach richtig Meter gemacht und hatte den Holeshot. Das war für dieses Rennen das Wichtigste.»
Aus Fehlern der Vergangenheit gelernt
«Im vergangenen Jahr bin ich wegen der Steine gestürzt. Oben im Wald sind schon die Felsen rausgekommen. Das habe ich zu spät gesehen, bin gerutscht und hatte den Highsider. Daraus habe ich für dieses Jahr gelernt. Ich bin an diesen Stellen vorsichtiger gefahren, aber in den Rinnen sind wieder richtig dicke Brocken und Steine herausgekommen, bei denen man höllisch aufpassen muss, denn man kann sich die Räder kaputtfahren oder stürzen. Man muss hier sehr vorausschauend fahren und rechtzeitig ausweichen, wenn ein Stein herauskommt.»
Für Max Nagl war dieser Erfolg bereits der 5. Laufsieg der Saison 2026.
Samstagsrennen ADAC MX Masters, Bitsch:
Max Nagl (D), Triumph
Roan van de Moosdijk (NL), KTM, (+17.570)
Jere Haavisto (FIN), KTM, (+32.329)
Maximilian Spies (D), KTM, (+47.269)
Peter König (D), KTM, (+49.909)
Tom Koch (D), KTM, (+52.256)
Julius Teresak (CZ), KTM, (+57.407)
Nico Koch (D), KTM, (+1:14.098)
Jörgen-Matthias Talviku (EST), Yamaha, (+1:15.702)
K. Tillk (EST), Husqvarna, (+1:18.516)
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