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Speedway-EM Hallstavik: Smolinski begann bärenstark

Beim dritten von vier Rennen zur Speedway-EM konnte Andrejs Lebedevs in Hallstavik seine Führung behaupten. Andreas Jonsson brachte sich mit einer starken Leistung in die Medaillenränge, Vaclav Milik gewann.

Speedway-EM

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Ein regnerischer Tag brachte mächtig Arbeit für die Bahnmeister, doch die Schweden lieferten einen bravourösen Job ab und boten trotz Regen eine gute Bahn. Aufgrund der schlechten Witterung wurden die ersten drei Durchgänge in entsprechendem Tempo durchgezogen, um auf jeden Fall eine Wertung erzielen zu können. Nachdem es im dritten Durchgang stark geregnet hatte, machten sich die Schweden erneut an die Arbeit und trugen ein paar Zentimeter feuchtes Material ab, was den Rennabend rettete.

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Auf seiner Heimbahn trumpfte Andreas Jonsson auf und war nach den Vorläufen mit 13 Punkten bester Fahrer. Andrejs Lebedevs als EM-Spitzenreiter leistete sich im zweiten Durchgang einen letzten Platz, schaffte aber dennoch elf Punkte und stand neben Jonsson im Tagesfinale. Aus dem Last-Chance-Heat qualifizierten sich Vaclav Milik und Wildcard Jacob Thorsell, die sich gegen Reservist Pontus Aspgren und Artem Laguta durchsetzten. Im Finale setzte sich Milik dann mit Speed auf der äußeren Linie gegen Lebedevs durch und siegte souverän.

Martin Smolinski, einziger deutscher Teilnehmer an der Europameisterschaft, hatte zwar den ganzen Tag über miserable Starts, doch in den ersten Läufe konnte er das Feld von hinten aufrollen. In seinem ersten Lauf erkämpfte sich der Bayer den ersten Laufsieg in der diesjährigen Serie, und in seinem zweiten Lauf fuhr er in der letzten Runde vom vierten auf den zweiten Platz. Mit insgesamt sieben Punkten reichte es dem Olchinger zwar nicht für den Last-Chance-Heat, doch die Tendenz zeigte nach schweren Wochen nach oben.

Der Titelkampf in der Speedway-EM spitzt sich nach dem Rennen in Schweden zu. Lebedevs konnte seine Führung zwar behaupten, aber nicht ausbauen. Der Lette kam auf 13 Punkte wie auch Milik, der weiterhin vier Punkte hinter Lebedevs liegt. Andreas Jonsson brachte sich mit seinen 14 Punkten an die Führenden heran und liegt mit Artem Laguta sechs Punkte hinter der Spitze. Das vierte Rennen der Serie findet am 16. September im polnischen Lublin statt.

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Ergebnisse Speedway-EM, Finale 3 Hallstavik/S:

Vorläufe:

1. Andreas Jonsson (S), 13 Punkte

2. Andrejs Lebedevs (LV), 11

3. Vaclav Milik (CZ), 10

4. Jacob Thorsell (S), 10

5. Pontus Aspgren (S), 9

6. Artem Laguta (RUS), 9

7. Kacper Gomolski (PL), 8

8. Michael Jepsen Jensen (DK), 8

9. Martin Smolinski (D), 7

10. Krzysztof Kasprzak (PL), 6

11. Przemyslaw Pawlicki (PL), 6

12. Leon Madsen (DK), 5

13. Kenneth Bjerre (DK), 5

14. Mateusz Szczepaniak (PL), 5

15. Mikkel Bech (DK), 5

16. Andrey Kudryashov (RUS), 3

Last-Chance: 1. Vaclav Milik. 2. Jacob Thorsell. 3. Pontus Aspgren. 4. Artem Laguta.

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Finale: 1. Vaclav Milik. 2. Andrejs Lebedevs. 3. Andreas Jonsson. 4. Jacob Thorsell.

Stand nach 3 von 4 Rennen:

1. Andrejs Lebedevs (LV), 38 Punkte

2. Vaclav Milik (CZ), 34

3. Andreas Jonsson (S), 32

4. Artem Laguta (RUS), 32

5. Krzysztof Kasprzak (PL), 26

6. Mateusz Szczepaniak (PL), 24

7. Przemyslaw Pawlicki (PL), 23

8. Andrey Kudryashov (RUS), 19

9. Kacper Gomolski (PL), 19

10. Michael Jepsen Jensen (DK), 17

11. Kenneth Bjerre (DK), 17

12. Jaroslaw Hampel (PL), 14

13. Leon Madsen (DK), 13

14. Kai Huckenbeck (D), 12

15. Martin Smolinski (D), 12

16. Jacob Thorsell (S), 10

17. Pontus Aspgren (S), 9

18. Mikkel Bech (DK), 9

19. Grigorij Laguta (RUS), 9

20. Nicolai Klindt (DK), 5

21. Pawel Przedpelski (PL), 2

22. Szymon Wozniak (PL), 2

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Aktueller Stand

Voller Stand

Rank

Person

Punkte

R1

R2

R3

R4

1

Patryk Dudek

56

15

13

14

14

2

Andzejs Lebedevs

48

12

9

15

12

3

Leon Madsen

40

8

15

7

10

4

Kacper Woryna

39

15

9

6

9

5

Nazar Parnitskiy

37

7

9

12

9

6

Michael Jepsen Jensen

33

12

6

9

6

7

Szymon Wozniak

30

10

4

7

9

8

Timo Lahti

25

2

7

2

14

9

Dimitri Bergé

24

9

8

3

4

10

Mateusz Cierniak

24

8

3

7

6

11

Tom Brennan

22

6

0

9

7

12

Przemyslaw Pawlicki

19

3

-

7

9

13

Vaclav Milik

16

1

-

6

9

14

Kai Huckenbeck

16

-

16

-

-

15

Norick Blödorn

15

-

9

4

2

16

Rasmus Jensen

14

7

7

-

-

17

Grzegorz Zengota

11

-

-

11

-

18

Piotr Pawlicki

9

-

-

7

2

19

Frederik Jakobsen

7

7

-

-

-

20

Marko Levishyn

7

3

4

-

-

21

David Bellego

7

-

7

-

-

22

Jan Kvech

3

-

-

-

3

23

Robert Chmiel

1

1

-

-

-

24

Antoni Mencel

0

-

-

0

-

25

Emil Maroszek

0

0

-

-

-

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