VR46 Academy: Niccolo Antonelli kehrt als Nachwuchs-Coach zurück
Rossis VR46 Riders Academy formt seit über zehn Jahren Italiens Talente. Nun kehrt ein verloren geglaubtes Mitglied in neuer Rolle zurück. Niccolo Antonelli unterstützt künftig die Nachwuchsarbeit.
Was 2013 mit Franco Morbidellis Schritt in die Moto2 offiziell begann, ist heute eine feste Größe im Paddock. Mit Francesco Bagnaia, Morbidelli, Luca Marini, Marco Bezzecchi und Celestino Vietti stehen etablierte Namen im Aufgebot der MotoGP und Moto2. Die Bilanz spricht für sich: Morbidelli und Bagnaia wurden in der Moto2 Weltmeister, Bagnaia später als erster Academy-Fahrer MotoGP-Champion. Andrea Migno hat seine Profikarriere weitgehend beendet, fährt aber gelegentlich noch Rennen und arbeitet als Riding-Coach und Video-Analyst für das Team VR46 Racing.
Lange kein Nachwuchs – die nächste Generation kommt bald
Spannender ist der Blick auf die jüngere Generation, die noch zu jung für den WM-Aufstieg ist. Matteo Gabbarini, Lorenzo Pritelli und Leonardo Casadei sollen den Weg der großen Vorbilder gehen. «Für mich ist die Academy wie der Eintritt in eine große Familie, in der ich Tag für Tag Unterstützung finde, um mich zu verbessern», äußerte er sich auf der VR46-Webseite.
Ähnlich äußerten sich auch Pritelli und Casadei. Wem der Name Matteo Gabbarini bekannt vorkommt: Matteo ist der Sohn von Christian Gabbarini, dem Crew-Chief von Francesco Bagnaia und fährt dieses Jahr in der Junioren-WM mit.
Niccolo Antonelli unterstützt künftig die Nachwuchsarbeit der Academy
Ende 2022 stiegen mehrere Mitglieder aus der Academy aus: Niccolo Antonelli, Alberto Surra und Stefano Manzi. Antonelli kehrt nun in neuer Rolle zurück und betreut die drei jüngsten Fahrer in ihren Meisterschaften und im täglichen Training. Die Academy begrüßte ihn kürzlich erst mit den Worten: «Welcome Home». Vor seinem Ausstieg war Antonelli von 2014 an Mitglied der Academy. Den großen Karrieresprung schaffte er allerdings nicht, nach seinem Wechsel in die Moto2 war er Stammgast außerhalb der WM-Punkte. Nach erfolglosen Jahren in der Supersport-WM wechselte er in die CIV Supersport, wo er eine Yamaha R9 pilotiert und kürzlich ein Rennen in Mugello gewann.
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