Haribo Racing ist gespannt, wie die neuen Sicherheitsmassnahmen in der VLN umgesetzt werden, hat aber den Start beim 24h-Rennen auf Nürburgring bestätigt.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Das Haribo Racing Team tritt mit seinem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim ADAC Zurich 24h-Rennen an. Diese Entscheidung hat das Team aus Bonn heute getroffen. Als Fahrer sind Marco Holzer, Uwe Alzen, Mike Stursberg und Norbert Siedler vorgesehen. Nach der Analyse der Fahrzeugdaten und der Rundenzeiten kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, dass die Verhängung der permanenten Tempolimits an den drei Streckenabschnitten für die Teams als temporäre Übergangsmassnahme umsetzbar und der Sicherheit dienlich gewesen ist.
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"Auch wenn permanente Tempolimits keine dauerhafte Lösung sein können, so sehen wir dennoch, dass die Umsetzung unter der professionellen Rennleitung des ADAC Nordrhein verantwortungsvoll erfolgte. Der sportliche Wettkampf hat kaum gelitten.", sagte Teamchef Hans Guido Riegel nach dem Abschluss der Auswertung des 24h-Qualirennens. „Der Veranstalter sicherte uns zu, dass es nach dem 24h-Rennen langfristige und zukunftsfähige Lösungen im Sinne des Sports und der Sicherheit geben wird. Aus diesem Grund und auch aus Verantwortung für die Veranstaltung und die Region hat Haribo seine Teilnahme am diesjährigen ADAC Zurich 24h-Rennen nun bestätigt." Dringender Handlungsbedarf besteht allerdings noch beim Tempolimit in der Boxengasse. Das Limit von 30 km/h ist kaum umsetzbar und birgt mehr Unfallrisiken als den eigentlich erhofften Sicherheitszuwachs. Dazu kommt, dass die meisten Fahrzeuge nur über einen Speedlimiter verfügen. Aus Sicherheitsgründen sollte für die Boxengasse und Doppelgelb-Zonen eine einheitliche Geschwindigkeit gelten.
Nun geht es für das ganze Team jedoch erst einmal mit Hochdruck in die heiße Phase der letzten Rennvorbereitungen: Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wird beim zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 25. April einen weiteren Einsatz absolvieren. Allerdings bleibt abzuwarten, ob das vorgelegte Niveau des ADAC auch seitens der VLN – mit einem fast mehr als dreimal so großen Teilnehmerfeld – beibehalten werden kann.
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Das Haribo Racing Team will jedenfalls in der Spitzengruppe ein Wort mitreden und die Voraussetzungen dafür sind bestens: Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 erwies sich beim Qualifikationsrennen als absolut konkurrenzfähig. Dort gelang es dem Team durch die Pole-Position bereits, sich einen Startplatz im Top-30-Qualifying zu sichern. Damit tritt der schwarze Goldbären-SLS nicht nur in diesem spektakulären Einzelzeitfahren an, sondern nimmt das Rennen auch aus einer der vorderen Startreihen in Angriff.
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