Bayliss träumt vom Superbike-Comeback: «Das ist der Plan!»
Oli Bayliss spricht nach dem Most-Podium über seine Zukunft. Der Australier würde sein Supersport-Bike zukünftig gern wieder gegen ein Superbike austauschen – idealerweise dauerhaft in der WM.
Oli Bayliss zählt nach seinem Podium in Most wieder zu den interessanten Namen im Fahrerlager der Supersport-WM. Der Australier zeigte mit Platz 3 auf der Triumph, dass er nach schwierigen Wochen zurück in Form ist. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die Zukunft – und dabei spielt auch das Thema Superbike eine wichtige Rolle.
Der Name Bayliss ist im Ducati-Lager bis heute eng mit Erfolgen verbunden. Vater Troy Bayliss wurde mit Ducati dreimal Superbike-Weltmeister und Oli sammelte selbst bereits Erfahrungen auf der Ducati Panigale V4R in der Australischen Superbike-Meisterschaft. Aktuell fährt er allerdings die Triumph Street Triple 765 in der Supersport-WM – ein Motorrad, das sich deutlich anders anfühlt als die Ducati V2, mit der er in der Saison 2022 debütierte.
Triumph ganz anders als die Ducati
«Es ist ein komplett anderes Motorrad», erklärte Bayliss. «Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken.» Der Australier betrachtet die vergangene Saison dabei vor allem als Lernjahr mit Triumph. «Letztes Jahr ging es hauptsächlich darum, das Motorrad zu verstehen. Dieses Jahr versuchen wir wirklich, gute Resultate einzufahren.»
Nach dem Podium in Most wächst das Selbstvertrauen wieder deutlich. «Wenn bei mir alles funktioniert und auch das Motorrad gut arbeitet, dann ist es ein sehr starkes Paket», erklärte Bayliss. «Deshalb glaube ich, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere Resultate wie dieses erzielen können.»
Weitere WM-Saison das oberste Ziel
Parallel dazu laufen im Fahrerlager bereits erste Gespräche für die Zukunft. Bayliss möchte langfristig im WM-Paddock bleiben, auch wenn aktuell noch nichts entschieden ist. «Ein Verbleib in der WM ist definitiv der Plan», erklärte der Australier auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Im Moment ist allerdings noch nichts bestätigt. Ehrlich gesagt habe ich mit niemandem wirklich intensiv darüber gesprochen.»
Der Fokus liegt deshalb zunächst weiterhin auf den sportlichen Leistungen. «Im Moment muss ich einfach ich selbst bleiben, weiter pushen und solche Ergebnisse einfahren. Dann sehen wir, was sich daraus entwickelt.»
Bayliss will wieder ein «Big Bike» fahren
Langfristig bleibt allerdings ein klares Ziel bestehen: die Rückkehr auf ein Superbike. Bayliss machte keinen Hehl daraus, dass ihn die großen Motorräder weiterhin reizen. «Es gibt immer den Wunsch, wieder auf ein Superbike zurückzukehren», erklärte er offen. «Ich kam mit diesen Motorrädern eigentlich immer sehr gut zurecht.»
Die Richtung für die Zukunft ist damit klar definiert. «Der Plan ist definitiv, irgendwann wieder auf einem Superbike zu sitzen», betonte Bayliss. «Aber aktuell haben wir mit Triumph eine gute Basis und ein starkes Team um uns herum. Deshalb ist es wichtig, dass Tom (Booth-Amos) und ich eine gute Saison abliefern.»
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