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Kalle Rovanperä liebäugelt mit GT3-Einsätzen auf Nürburgring-Nordschleife

Der zweimalige Rallye-Weltmeister Rovanperä kann sich derzeit ein Comeback in der Rallye-WM nicht vorstellen. Stattdessen zeigt er Interesse daran, auf dem Nürburgring in GT3-Sportwagen anzutreten.

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Der 25-jährige Finne hatte sich am Ende der letzten Saison überraschend aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurückgezogen, um einen neuen Traum im Rundstreckenrennsport zu verfolgen. Mit der Unterstützung von Toyota hatte Rovanperä geplant, in diesem Jahr in der japanischen Super-Formula-Serie anzutreten. Gesundheitsprobleme zwangen ihn jedoch noch vor dem ersten Rennen, die gesamte Saison abzusagen.

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Nach mehrmonatiger Auszeit will Rovanperä wieder angreifen. «Im Moment ist noch alles offen. Als Nächstes werde ich mit Toyota sprechen, um herauszufinden, was die Verantwortlichen wollen, und um zu sehen, ob das mit meinen eigenen Vorstellungen übereinstimmt». Laut Rovanperä hat für ihn das Rennfahren in Einsitzern weiterhin oberste Priorität. «Ich gebe ungerne auf. Daher steht der Formelsport natürlich immer noch ganz oben auf meiner Liste. In den kleineren Klassen, wie der Formel 4 in Neuseeland, lief es schnell ziemlich gut. Und klar ist auch, auch ich werde ich nicht jünger», so Rovanperä gegenüber. «Die Frage ist nun, ob Toyota möchte, dass wir es gemeinsam noch einmal versuchen, oben anzugreifen».

Eine Rückkehr in die Rallye-Weltmeisterschaft sieht der Champion von 2022 und 2023 nicht als seine bevorzugte Option. So sehr er das Rallyefahren liebt, die vielen Veranstaltungen mit engen Zeitplänen, dazu die intensiven Vorbereitungen plus Testen seinen nicht sein Ding. Hinzu kommt, dass er der nächsten Fahrzeuggeneration nichts abgewinnen kann. Deshalb wäre neben dem Formelsport, die Sportwagenszene eine Option.

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Im Jahr 2024 feierte Rovanperä im Porsche Carrera Cup Benelux mit einem Porsche 911 GT3 einige Erfolge. Besonders im seinem Fokus: ein Start beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. «Das wäre genau mein Ding», sagt Rovanperä. Der 25-jährige Blondschopf erklärte, dass GT4-Fahrzeuge eher für Aufsteiger gedacht seien und er ein GT3-Engagement bevorzugt. «Der GT3 und die Nordschleife - das wäre etwas ganz Besonderes. Wie viele andere Fahrer habe ich dort bereits einige Runden bei öffentlichen Fahrten gedreht», gesteht Rovanperä ein.

In diesem Jahr nahm der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen am Eifel-Marathon am Steuer eines Mercedes-AMG GT3 Evo teil. Rovanperäs ehemaliger Toyota-Teamkollege Sebastien Ogier verfolgte das Rennen vor Ort als Zuschauer. Genau wie Rovanperä scheint auch Rekordweltmeister Ogier Lust auf so einen Einsatz zu haben. «Die 24 Stunden auf der Nordschleife in einem Toyota GT3 wären eine großartige Idee. Die Entscheidung liegt aber nicht bei mir. Ein GT3-Auto kommt einem Rally1-Auto auf Asphalt wahrscheinlich am nächsten. Ich wäre dabei – und ich glaube, Seb (Ogier) wäre es auch», ist Rovanperä überzeugt.

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