Cadillac-F1-CEO Dan Towriss erklärt: Deshalb musste Graeme Lowdon gehen
Die Überraschung war gross, als das Cadillac-Team Marcin Budkowski als neuen Teamchef bestätigte. Denn kaum einer hatte mit einem abrupten Wechsel an der Spitze des F1-Neueinsteigers gerechnet.
Schon beim nächsten Rennwochenende in Zandvoort wird beim Cadillac-Team ein neuer Teamchef im Einsatz sein. Der US-Rennstall verkündete am heutigen Mittwoch, dass Marcin Budkowski die Geschicke der Mannschaft lenken wird. Er übernimmt das Zepter von Graeme Lowdon, der auch erst am heutigen Tag von seiner Entlassung erfuhr, wie Cadillac-F1-CEO Dan Towriss in einer Medienrunde am Nachmittag offenbarte.
Der Amerikaner sagte auch: «Das war meine Entscheidung, es war also keine gemeinsame Übereinkunft. Tatsächlich haben wir schon vor Monaten begonnen, uns Gedanken über die Zukunft von Cadillac in der Formel 1 zu machen. Wir fragten uns, was der richtige Zeitpunkt ist, und wie alles aussehen würde. Und natürlich auch welche Fähigkeiten die verschiedenen Leute da draussen mitbringen würden.»
Man habe sich natürlich sehr gefreut über die Entwicklung der Gespräche mit Budkowski, der einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus mehr als 20 Jahren Formel-1-Dasein mitbringt. «Wir haben uns sehr darüber gefreut, wie sich die Beziehung entwickelt hat», betonte Towriss, und ergänzte: «Graeme und ich haben heute Morgen miteinander gesprochen, das war also ein sehr aktuelles Gespräch. Und es gibt keinen einfachen Weg, einen solchen Übergang zu vollziehen.»
Enges Zeitfenster für Führungswechsel
Er habe sich mit Lowdon, dem er für seine Dienste dankte und den er als Freund bezeichnete, immer wieder darüber unterhalten, dass es zu einem gewissen Zeitpunkt zu einem Wandel an der Spitze kommen würde, beteuerte der 54-Jährige. «Es war aber meine Entscheidung und ich denke, das Zeitfenster war sehr eng. Denn wir wollen etwas Neues und Innovatives schaffen, statt zu versuchen, etwas zu verbessern, das bereits getan wurde.»
«Die Zeit für den Wandel kam schneller als erwartet. Aber ich würde nicht sagen, dass es an der Performance oder den Kinderkrankheiten lag, die wir in den letzten Wochen erlebt haben. Es geht vielmehr um eine klare Vision über das, was wir für die Zukunft schaffen wollen, und die Entwicklungsrate, um sicherzustellen, dass diese zu den Ambitionen der Besitzer passt», fügte Towriss an.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





