Alberto Surra (Ducati) nach Saisonhighlight: «Wir verbessern uns ständig»
Superbike-Rookie Alberto Surra mausert sich in der zweiten Saisonhälfte zu einem ernsthaften Konkurrenten. Vor seinem Heimrennen in Cremona zeigte der Ducati-Pilot in Magny-Cours seine beste Leistung.
Nach zwei mageren Saisons mit Michael Rinaldi und Ryan Vickers gelang Motocorsa-Boss Lorenzo Mauri für die Superbike-WM 2026 mit Alberto Surra wie zwischen 2021 und 2023 mit Axel Bassani ein Glücksgriff. Der erst 22-Jährige steigerte sich in seiner ersten Saison mit der Ducati V4R kontinuierlich und lieferte zuletzt in Magny-Cours seine bisher beste Performance ab.
Als Vierter im Superpole-Race und als Fünfter im zweiten Lauf fuhr der Italiener erstmals in zwei Rennen in die Top-5, und zusammen mit Platz 8 im ersten Rennen stellen die gesammelten 25 WM-Punkte ebenfalls für Surra eine neue Bestmarke dar. Die Basis für ein erfolgreiches Rennwochenende legte Surra mit Startplatz 5 in der Superpole.
«Wir sind äußerst zufrieden mit dem vergangenen Rennwochenende», sagte Teamchef Lorenzo Mauri mit Genugtuung. «Am Samstag sicherten wir uns im ersten Rennen einen hervorragenden achten Platz, nachdem wir uns im Qualifying einen fünften Startplatz gesichert hatten. Heute erreichten wir dann einen fantastischen vierten Platz im Superpole-Rennen und einen brillanten fünften Platz im zweiten Rennen, womit unser Wochenende in Magny-Cours den bestmöglichen Abschluss fand. Außerdem verlassen wir Frankreich mit einem sehr wichtigen neunten Platz in der Weltmeisterschaftswertung, was uns große Zufriedenheit bereitet und die Qualität unserer Arbeit bestätigt.»
Das Saisonhighlight in Magny-Cours kommt für Motocorsa zum richtigen Zeitpunkt, um die eigene Fanbasis für das Heimrennen auf dem Cremona Circuit Ende September zu mobilisieren. Der Teamsitz in unmittelbarer Nähe zum Lago di Alserio ist 140 km von der Rennstrecke entfernt. Beim Cremona-Test in der vergangenen Woche bereitete man sich auf das zehnte Saisonmeeting vor.
«Magny-Cours war ein großartiges Wochenende, und ich bin wirklich glücklich darüber», freute sich Surra. «Wir verbessern uns ständig: Es gibt zwar noch ein paar Dinge, an denen wir arbeiten müssen, aber wir schaffen es langsam, unsere harte Arbeit in wirklich gute Ergebnisse umzusetzen. Ich möchte dem gesamten Team für die Arbeit danken – es war ein äußerst positives Wochenende. Jetzt kann ich es kaum erwarten, nach Cremona zu kommen und ein weiteres Heimrennen zu erleben!»
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