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BMW-Test in Donington Park: Danilo Petrucci zurück auf der M1000RR
Alex Lowes erlebte beim Superbike-Meeting in Misano einen bittersüßen Sonntag. Nachdem er im Superpole-Race das erste Podest für Bimota holte, stürzte er in Lauf 2. Das Positive überwiegte danach.
Im Superpole-Race holte Alex Lowes das erste Podium für Bimota. Somit waren auch die Voraussetzungen für das zweite Hauptrennen am Sonntagnachmittag hervorragend. Der Engländer preschte von Startplatz 2 los und wurde gleich zu Beginn von Andrea Locatelli (Yamaha) und Danilo Petrucci (Ducati) überholt. Mit dem Italiener lieferte er sich danach ein enges Duell. Gegen den heranstürmenden WM-Leader Nicolo Bulega konnte sich Lowes jedoch nicht zur Wehr setzen.
Auch Ducati-Werksfahrer Alvaro Bautista war schneller – zur Hälfte des Rennens war der Bimota-Pilot nur noch an der sechsten Stelle zu finden. Kurz danach stürzte Alex Lowes in Kurve 8. Er sammelte seine KB998 wieder auf und fuhr weiter. "Ich fühlte mich im Rennen nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussehen lässt. Aber ich bin sehr happy mit dem Resultat am Morgen", womit der 34-Jährige gleich auf das Sprintrennen einging. "Die letzten drei Runden waren sehr lang, ich habe mir das Publikum angesehen und über Dinge nachgedacht, über die ich in diesem Moment nicht nachdenken sollte. Ich bin sehr glücklich für das Team, sie haben es alle verdient. Sie arbeiten sowohl auf als auch neben der Strecke sehr hart. Das Podest ist ein guter Beweis für den Fortschritt. Auch den Test hier zu haben, half uns sehr. Das Podium ist sehr speziell, denn die Bimota-Fabrik ist so nah. Alle Teams stecken viel Aufwand hinein, aber wenn man bei einem Projekt so früh involviert ist, und dann bei deren Heimstrecke ein Podest erzielt, dann ist das ein schönes Gefühl. Man muss das genießen, denn es gibt nicht so viele gute Tage im Rennsport."
Danach ging Lowes doch noch auf das zweite Hauptrennen ein. "Danilo überholte mich nach dem Start und ich wusste schon von gestern, dass es hinter ihm für mich schwierig ist, die Linien zu fahren, die ich möchte. Danach versuchte ich ihn mehrere Male zu überholen, aber er konterte sofort. Ich realisierte dann, dass wir so Zeit verlieren und weiter zurückfallen würden. Danach blieb ich hinter ihm und als noch zehn Runden zu fahren waren, versuchte ich ihn noch einmal zu überholen, um weiter nach vorne zu kommen."
Dann folgte der Sturz. "Der Crash passierte vermutlich, weil ich noch schneller sein wollte, als ich ohnehin war. Ich verlor in Kurve 8 mein Vorderrad", grübelte Lowes. "Mein Bike war ziemlich demoliert, ich bin dann trotzdem weitergefahren und war in der Lage 1:34-Zeiten zu fahren. Das Positive ist, dass wir auch bei diesen heißen Temperaturen mit dem Bike schnell sein können. Es ist schade, dass ich gestürzt bin, es ist aber schwierig, in einer Gruppe mit den Ducati zu fahren. Sie sind auf den Geraden schneller, dann musst du die verlorene Zeit auf der Bremse wieder gutmachen."
Das Rennen beendete er auf dem enttäuschenden 14. Rang. Weil Alex Lowes im ersten Hauptrennen am Samstag Vierter wurde, war es dennoch ein erfolgreiches Wochenende für den Routinier.
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