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Bevor die Superbike-WM in Donington gastiert, absolvierte Honda einen Test auf der englischen Piste. Für die Japaner waren neben Jake Dixon und Somkiat Chantra auch Edeltester Jonathan Rea im Einsatz.
Für Donington Park waren es ungewohnt schweißtreibende Bedingungen: Als das Superbike-Werksteam der Honda Racing Corporation und weitere Teams am Dienstag auf der Rennstrecke in der Grafschaft Leicestershire einen Testtag einlegten, herrschten 32 Grad Celsius und bei Sonnenschein war die Asphalttemperatur mit 54 Grad Celsius noch einmal bedeutend höher.
Dennoch war dieser eintägige Test für Honda wichtig. Denn neben der Entwicklungsarbeit, die vor allem von Testfahrer Jonathan Rea vorangetrieben wird, konnte Stammfahrer Jake Dixon den Zustand seiner linken Hand verifizieren – der Engländer hatte bei seinem Comeback in Aragon auf wegen Schmerzen auf den Rennsonntag verzichtet und ließ anschließend auch das Meeting in Misano sausen. Außerdem: Somkiat Chantra konnte sich vor dem Rennwochenende vom 10. bis 12. Juli mit dem Layout der Rennstrecke vertraut machen.
Insgesamt war die 4023 Meter lange Strecke für 7 Stunden geöffnet. Dixon legte in dieser Zeit 70 Runden zurück und konnte eine deutliche Verbesserung seiner Hand feststellen. «Ein guter Test, ich bin superglücklich, wieder dabei zu sein. Ich fühle mich jetzt bereit, das Rennwochenende in Donington in zwei Wochen in Angriff zu nehmen», versicherte der 30-Jährige. «Ich werde nach Hause fahren, mich ein paar Tage ausruhen und in den nächsten zwei Wochen versuchen, noch etwas stärker zu werden. Ich habe das Gefühl, dass mein Handgelenk einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat, und hoffentlich wird es in den nächsten Tagen noch weiter besser werden. Ich bin einfach so froh, wieder beim Team zu sein.»
Dixon's thailändischer Teamkollege fuhr deutlich mehr Runden und zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten. «Ich bin erstmals in Donington gefahren, und für einen ersten Versuch lief es gar nicht schlecht. Es war ein sehr nützlicher Test, da mir diese Strecke völlig neu war; deshalb habe ich versucht, sie mir einzuprägen», erklärte Chantra. «Im Laufe des Tages bin ich 130 Runden gefahren, denn das war mein Hauptziel – ich wollte so viel wie möglich fahren, um das Motorrad und den Streckenverlauf besser zu verstehen. Wir haben auch einige Änderungen am Set-up ausprobiert, um eine gute Basis zu schaffen, und hoffentlich ist dann alles bereit, wenn wir für den nächsten Lauf zurückkommen. Wir werden hart arbeiten und sehen, was wir am Rennwochenende erreichen können.»
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