Assen-Gigant Jonathan Rea (Kawasaki): Jetzt 16 Siege
Auf keiner anderen Rennstrecke fuhr Jonathan Rea so viele Siege ein wie in Assen – und auch kein anderer Pilot auf einer anderen Rennstrecke. Sein 16. Superbike-Triumph in den Niederlanden war vielleicht der schwerste.
Dass der Sieg
Klar war aber, dass diese drei Piloten den Sieg unter sich ausmachen werden. Mit einem Kraftakt fuhr der Kawasaki-Star mit 0,1 sec Vorsprung auf Bautista als Sieger über den Zielstrich, Razgatlioglu erreicht mit einer Sekunde Rückstand das Ziel. Vorausgegangen war ein rundenlanges Duell auf höchstem Niveau, bei dem jeder das Rennen zeitweise anführte.
"Das Rennen war wirklich hart", gab Rea im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zu. "Als Toprak führte, glaubte ich, schneller viel fahren zu können. Als dann aber vorne lag, wollte ich mir nicht die Reifen ruinieren und hielt mich etwas zurück. Aber Toprak drängelte nicht, also blieb ich bei diesem Rhythmus."
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"Dann kam Álvaro und lag unmittelbar hinter mir. Ich hatte nicht mehr viel in der Hinterhand, auf den letzten drei Runden habe ich aber alles aus meinem Bike herausgeholt", schilderte der Nordire weiter. "Ich konnte hart attackieren, weil ich ein gutes Feedback spürte. Wo ich nicht so stark war, passte ich auf, dass ich keinen Fehler mache. In den anderen Bereichen gab ich Gas und konnte einen weiteren Sieg einfahren."
Es war bereits der 16. Sieg von Rea in Assen – vier mit Honda, der Rest mit Kawasaki.
Rea war zwar nicht überrascht, als er von Bautista überholt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es aber unerwartet.
"Auf meinem Pitboard habe ich immer nur +0,0 zu Toprak gesehen. Natürlich hatte ich im Hinterkopf, dass er mit seiner guten Pace in der Nähe sein würde. Als er mich überholte, setzte ich sofort einen Konter", erzählte der 35-Jährige. "Danach habe ich ihm nicht viele Chancen geboten, mich noch einmal zu überholen. Es war wie ein Weckruf."
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