Bautista mit Rippenbruch: Ducati zittert für Cremona
Nach Magny-Cours sind mit Toprak Razgatlioglu, Jonathan Rea und Alvaro Bautista drei Superbike-Weltmeister verletzt. Sie alle kämpfen darum, in einer guten Woche in Cremona wieder dabei zu sein.
Derzeit lässt sich nicht abschätzen, ob die verletzten Toprak Razgatlioglu (BMW), Jonathan Rea (Yamaha) und Alvaro Bautista (Ducati) beim Debüt der Superbike-WM auf der Strecke in Cremona am 20.–22. September fahren können.
Rea wurde am Abend des 7. September in Clermont-Ferrand
Bautista stürzte in der ersten Runde des Sprintrennens am Sonntagvormittag. Der Spanier stand nach völlig vergeigtem Qualifying nur auf Startplatz 17 und hatte großen Vorwärtsdrang. In der Bremszone vor Kurve 7 schoss er innen an Tarran Mackenzie vorbei, daraufhin musste er so hart bremsen, dass seine Ducati ins Schlingern geriet, Bautista berührte das Hinterrad von Bradley Rays Yamaha und der Spanier landete im Kiesbett. Beim Aufprall auf den Asphalt und den folgenden Überschlägen im Kiesbett brach sich der Titelverteidiger die achte Rippe links.
"Leider konnte ich nach dem Start eine Berührung mit einem Fahrer, der viel langsamer war als ich, nicht vermeiden", schilderte Alvaro. "Bei dem Sturz habe ich mich verletzt, jetzt ist Geduld gefragt. Ich hoffe, dass ich mich bis Cremona erholen kann."
Problematisch bei Rippenbrüchen: Sie werden in der Regel nicht operiert und müssen von selbst heilen – es hilft nur Ruhigstellung.
Es ist nicht bekannt, was für ein Art Rippenbruch bei Bautista vorliegt. Ducati schließt die Teilnahme des 61-fachen Laufsiegers in Cremona jedenfalls nicht aus. "Wir können nicht davon ausgehen, dass Alvaro in Cremona 100 Prozent fit ist", sagte Aruba-Teamsprecher Federico Cappelli gegenüber SPEEDWEEK.com. "Wir müssen abwarten, was der Arzt bei der medizinischen Untersuchung am Donnerstag in Cremona sagt. Mit dieser Art Verletzung kann er kaum Therapie machen. Er muss ruhig bleiben und abwarten, wie es ihm nächste Woche geht. Sagen lässt sich heute nur, dass er zu 99,99 Prozent nach Cremona reisen und dort bei den Ärzten vorstellig wird. Das ist die normale Prozedur."
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