Bimota-Test in Navarra: Die Routinen sitzen, bereit für Superbike-Restart
Mit einem eintägigen Test beendete das Bimota-Werksteam die Sommerpause der Superbike-WM 2026. In Navarra wurden fast vergessene Routinen wieder einstudiert. Man fühlt sich bereit für Magny-Cours.
Seit Donington Park am 12. Juli stehen die Räder der Superbike-WM 2026 still, erst am 4. September endet die fast zweimonatige Sommerpause. Viele Kundenteams kommen erst in Frankreich wieder zusammen, die besser aufgestellten Teams absolvierten den einen oder anderen Test.
Einen Tag auf der Rennstrecke in Navarra gönnte sich Bimota, um Schwung für die letzten vier Saisonmeetings aufzunehmen. Die spanische Piste war nur 2021 im Kalender der seriennahen Weltmeisterschaft und ist etwa 500 km vom Provec-Teamsitz in Granollers entfernt. Seit dem WM-Event gab es verschiedene Modifikationen an der Rennstrecke.
«Das Ziel dieses Tests war es, den Fahrern nach dieser langen Sommerpause etwas Zeit zu geben, damit sie sich wieder an das Motorrad gewöhnen können», erklärte Pere Riba, Crew-Chief von Alex Lowes. «Es hat ein wenig geregnet, und wir haben vielleicht anderthalb bis zwei Stunden Fahrzeit verloren. Das war Pech, denn dieser Sommer war ansonsten heiß und trocken. Alex war froh, wieder auf dem Motorrad zu sitzen, und wir sind ein paar Runden gefahren. Gleichzeitig habe ich ein paar kleine Dinge ausprobiert, und das war positiv. Wir sind bereit, nächste Woche nach Magny-Cours zu fahren.»
Für Lowes und seinen Teamkollegen Axel Bassani war es eine willkommene Gelegenheit, ihre KB998 im Trimm der Superbike-WM ohne den Druck eines Rennwochenendes fahren zu können.
«Es war gut, noch ein paar Runden auf dem Motorrad abzuspulen, bevor wir zur nächsten Runde nach Magny-Cours weiterreisen», betonte der Engländer. «Es war schön, wieder mit den Jungs aus dem Team auf der Strecke zu sein. Wir hatten einen positiven Tag. In Navarra wurden im Vergleich zu unserem letzten Besuch hier Verbesserungen vorgenommen, was wirklich gut ist.»
«Wir hatten einen ziemlich guten Test, und es war großartig, nach sechs Wochen, in denen wir unser Motorrad nicht angerührt hatten, wieder auf das Motorrad zu steigen. Ich habe mich auch gefreut, wieder mit dem Team und allen zusammenzuarbeiten», ergänzte Bassani. «Das Gefühl auf dem Motorrad war ziemlich gut, ähnlich wie beim letzten Mal, als wir damit gefahren sind. Wir sind viele Runden gefahren, ohne etwas Ungewöhnliches auszuprobieren, da es bei diesem Test nur darum ging, das Gefühl wiederzufinden.»
Crew-Chief des Italieners ist seit diesem Jahr Uri Pallares. «Wir hatten nach einer sehr langen Sommerpause einen sehr positiven Test», betonte der Spanier. «Dieser Test war nicht nur für ihn gut, sondern auch für die gesamte Crew, mich eingeschlossen, um wieder ein Gefühl für die Rennstrecke zu bekommen und uns an die Abläufe zu erinnern, die wir nächste Woche in Magny-Cours umsetzen werden.»
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