Donington Park: Alle Superbike-Sieger seit 1988
In der Superbike-Statistik von Donington Park haben sich von Álvaro Bautista über Frankie Chili und Colin Edwards bis hin zu Scott Russel, Tom Sykes und Toprak Razgatlioglu die bekanntesten Fahrer eingetragen.
Die Superbike-WM kommt gerne nach Donington Park, denn auf der Rennstrecke in der Grafschaft Leicestershire wurde 1988 das erste Rennen der seriennahen Weltmeisterschaft ausgetragen. Es war eine spannende und ursprüngliche Zeit im Rennsport. Fahrer mit Charakter und Motorräder ohne Fahrhilfen, dafür mit vergleichsweise viel Leistung und einem schwachen Fahrwerk.
Mit Davide Tardozzi (Bimota) und Marco Lucchinelli (Ducati) als Sieger war das erste Rennwochenende italienisch geprägt. Auch die Sieger 1989 waren Italiener: Fabrizio Pirovano (Yamaha) und Giancarlo Falappa (Bimota). Später dominierten Fahrer aus England und den USA das Geschehen.
Eine unvergleichliche Serie gelang Lokalmatador Tom Sykes zwischen Lauf 1 im Jahr 2013 bis zum ersten Rennen 2017 mit neun Siegen in Serie, alle auf Kawasaki. Sechs Rennsiege fuhren Carl Fogarty sowie die noch aktiven Piloten Jonathan Rea und Toprak Razgatlioglu ein. Die Siegerliste ist voll mit weiteren Superbike-Ikonen, zum Beispiel Colin Edwards, Noriyuki Haga, Frankie Chili, Troy Corser, Aaron Slight und Carlos Checa.
Für den einzigen BMW-Sieg in Donington Park sorgte 2012 Marco Melandri im ersten Lauf. Im selben Jahr sorgte Jonathan Rea für den letzten Honda-Sieg. Mit jeweils 19 Siegen führen Ducati und Kawasaki die Herstellerstatistik an.
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