Für Franco Morbidelli schließt sich ein Kreis: «Zurück zu meinen Wurzeln»
Wenn Franco Morbidelli mit Aruba.it Ducati in der Superbike-WM 2027 antritt, trifft er auf vertraute Gesichter und ein bekanntes Umfeld. Der Italiener geht mit Respekt an die Herausforderung heran.
Franco Morbidelli war ein Pionier, denn der Italiener war einer der ersten Fahrer, dem erfolgreich der Sprung vom Paddock der seriennahen Weltmeisterschaft in den GP-Zirkus gelang. Nach dem Gewinn der Superstock-600-EM 2013 wechselte der mittlerweile 31-Jährige in die Moto2 und stieg nach dem Gewinn der mittleren Kategorie 2017 in die MotoGP auf.
Seit Montag ist offiziell: Morbidelli kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück und wird im Ducati-Werksteam Aruba.it eine konkurrenzfähige V4R pilotieren.
«Es ist etwas Besonderes! Es ist, als würde ich zu meinen Wurzeln im Motorradrennsport zurückkehren. Mit größeren Motorrädern habe ich meine Karriere in diesem Fahrerlager begonnen und erinnere mich, wie es sich anfühlte», sagte Morbido im Rahmen des Superbike-Meetings in Cremona. «Nach 13, 14 Jahren wird es ein ganz besonderes Gefühl sein, wieder hier zu sein. Vieles hat sich verändert, aber ich bin mir sicher, dass vieles auch gleich geblieben ist. Es wird schön sein, diese Emotionen zu spüren.»
Morbidelli werden zahlreiche vertraute Gesichter begegnen. Unter anderem sein Teamkollege Iker Lecuona, aber auch BMW-Werkspilot Miguel Oliveira, Honda-Ass Jake Dixon und weitere Fahrer aus dem GP‑Paddock. Der Italiener macht sich keine Illusionen, was das Niveau der Superbike-WM angeht.
«Ich kenne viele Fahrer, die in der Superbike-WM an den Start gehen, sehr gut. Gegen einige von ihnen bin ich seit vielen Jahren und bei zahlreichen Gelegenheiten gefahren“, bestätigte der Noch-MotoGP‑Pilot. «Ich kenne meinen Teamkollegen für das nächste Jahr, Iker Lecuona, und er ist ein sehr starker Fahrer. Ich kenne ihn auch aus diesem Jahr, da er in der MotoGP an einigen Rennen teilgenommen hat. Ich weiß, dass das Teilnehmerfeld wirklich stark ist, also werden wir sehen, wozu ich in der Lage sein werde. Allerdings weiß ich, dass das Team in der Lage ist, zu gewinnen. Also hoffe ich, auf diesem Niveau bleiben zu können.»
Morbidelli weiter: «Es gibt aber auch Neues zu lernen, und ich hoffe, dass ich mir das so schnell wie möglich aneignen kann. Das Team wird sicher große Anstrengungen unternehmen, um mir dabei zu helfen, so schnell wie möglich zu lernen, was ich nicht über das Motorrad und die Meisterschaft weiß. Ich weiß nicht, was meine größte Herausforderung sein wird, aber es wird einige geben.»
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