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Hintergrund: Weshalb das Testverbot gekippt wurde

Jahrelang war testen für die Fahrer der Superbike-WM während der Saison verboten. Da die Hersteller Wege fanden dies zu umgehen, passte WM-Vermarkter Dorna das Reglement nun an.

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Als es vor Jahren in der Superbike-WM finanziell so schlecht stand wie nie zuvor, wurde ein Testverbot eingeführt. In seiner umfassendsten Zeit durfte vom 1. Dezember bis zum 15. Januar des Folgejahres nicht getestet werden. Auch zwischen dem ersten und letzten Rennen waren Einstellfahrten abseits der offiziellen Dorna-Testtage tabu.

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Dies galt aber nur für die fix in die Weltmeisterschaft eingeschriebenen Piloten. Hersteller wie Aprilia und Ducati leisteten sich Testteams mit anderen Fahrern, auch Kawasaki in Japan. Diese durften so viele Kilometer abspulen wie sie wollten.

Hinzu kam, dass jedes Jahr einige Superbike-WM-Piloten am prestigeträchtigen Langstreckenrennen Suzuka Eight Hours teilnehmen und dafür vorab zum Testen wollen. Da sich die Motorräder in Suzuka nicht allzu sehr von den Superbikes in der Weltmeisterschaft unterscheiden, beschwerten sich all jene Fahrer, die beim japanischen Klassiker nicht dabei waren.

Weil sich das bisherige Testverbot als unsinnig herausstellte, waren vergangenen Winter nur noch die letzten beiden Wochen im Dezember Sperrzeit. In der Realität geht im Dezember ohnehin kein Team zum Testen, weil sich niemand teure Überseetests leisten kann oder will.

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Während der Saison 2016 sind acht Testtage erlaubt.

"Wir wollten das Reglement flexibler gestalten", erklärte Dorna-Manager Gregorio Lavilla gegenüber SPEEDWEEK.com. "Jedes Jahr hatten wir Anfragen der Hersteller, ob ihre Fahrer für Suzuka testen können – wir haben das erlaubt. Es gibt Beispiele, in denen ein Fahrer mehrfach testete, Suzuka letztlich aber gar nicht fuhr. Deshalb mussten wir uns etwas überlegen. Wir entschieden uns für acht Testtage während der Saison auf dem Motorrad einer Kategorie. Testet ein Fahrer mit einem anderen Motorrad, fällt das nicht darunter, weil er keinen Nutzen daraus ziehen kann. Wenn einer Suzuka fahren möchte, hat er damit genügend Testtage. Und wer dort nicht startet, kann für sich testen."

Außerdem gilt: Zwei Wochen vor einem Rennen darf auf besagter Rennstrecke nicht getestet werden.

In der Supersport-Klasse sind vier Testtage erlaubt. Probiert ein Supersport-Pilot etwa ein Superbike, reduziert dies seine vier Testtage nicht.

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Fahrer aus den Klassen Superstock 1000 sowie jene Supersport-Pilot, welche nur die europäischen Rennen fahren (Europe Supersport Cup), dürfen dieses Jahr in nationalen Meisterschaft so viel fahren wie sie möchten. Lavilla: "Uns ist klar, dass junge Fahrer mehr Training brauchen."

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