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Honda-Manager Escamez: «So läuft das in Japan nicht»

Honda versucht seit 2020 den Anschluss an die Spitze der Superbike-WM zu schaffen. SPEEDWEEK.com sprach mit Teammanager Jose Escamez über Hürden, die sich in den Weg stellen.

Superbike WM

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Mit dem Umstieg von V2-Motoren auf das V4-Aggregat der aktuellen Panigale tätigte Ducati einen revolutionären Schritt in seiner Modellpolitik. Obwohl an diesem Motorrad jede Schraube neu war, gewann Alvaro Bautista in der ersten Saison 2019 erstaunliche 16 Rennen, brauste 24 Mal aufs Podest und wurde hinter Jonathan Rea (Kawasaki) Vizeweltmeister.

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Von so einem Debüt können andere Hersteller nur träumen. BMW kehrte 2019 werksseitig in die Superbike-WM zurück und brachte seither drei neue Homologationsmodelle. Honda etablierte ein Jahr später das Team HRC und ist inzwischen ebenfalls beim dritten neuen Bike angelangt. Doch für mehr als vereinzelte Highlights konnten deren Fahrer über die Jahre nicht sorgen.

Auch Yamaha brauchte nach der werksseitigen Rückkehr 2016 sechs Jahre, bis mit Toprak Razgatlioglu 2021 der Titel errungen wurde.

Außenstehende fragen sich, weshalb Ducati so schnell zum Erfolg gelangt und sich Weltkonzerne wie BMW und Honda so lange vergeblich abmühen.

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"Ducati gehört in der Superbike-WM seit jeher zu den besten Herstellern, sie haben eine gewisse Führungsrolle inne", umschiffte der neue Honda-Teammanager Jose Escamez beim Treffen mit SPEEDWEEK.com eine klärende Antwort.

Dafür betonte er, dass sich die Philosophie bei Honda geändert habe, in Japan wurde erkannt, dass die früheren Abläufe nicht mehr genügen, um mit den schnell reagierenden europäischen Herstellern mithalten zu können.

"Japan ist weit weg", bemerkte Escamez. "Es klingt dumm, aber dadurch verzögert sich alles. Ich muss zum Beispiel meine Arbeitszeiten anpassen und warten, bis die Kollegen in Japan wach sind. Oder ich muss sehr früh anfangen, um sie noch zu sprechen, bevor sie Feierabend machen. Mache ich das nicht, verliere ich jedes Mal einen Tag. Hinzu kommen die kulturellen Unterschiede. Wenn sie etwas machen wollen, dann machen sie das sehr gut, brillant, exzellent. Wenn wir neue Teile wollen, dann würden wir normal einen Prototyp bauen, ihn testen und anschließend verbessern. Doch so läuft das in Japan nicht. Seit diesem Jahr haben sie die Bereitschaft und die Reaktionszeit verbessert, sie arbeiten härter als je zuvor. Vielleicht geht es nicht so schnell, wie wir es gerne hätten, aber es ist viel besser geworden."

"Andere Hersteller haben einen großen Schritt gemacht, vielleicht sind wir noch nicht auf dem gleichen Niveau", räumte der Teammanager ein. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen werden. Mit all den Informationen, die wir in Australien und während des Barcelona-Tests erhielten, haben wir eine viel klarere Vorstellung, wie wir vorgehen wollen und was die Ziele sind."

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Der Rückstand im Test vergangene Woche war riesig: Xavi Vierge als schnellster Honda-Fahrer strandete auf Position 19 und verlor 1,6 sec auf die Bestzeit von Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati).

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2

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Aruba.it Racing - Ducati

264

3

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

142

4

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

132

5

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BARNI Spark Racing Team

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