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BMW-Test in Donington Park: Danilo Petrucci zurück auf der M1000RR
Andrea Locatelli (Yamaha) beendete das zweite Hauptrennen der Superbike-WM in Misano auf Rang 4. Das Podest war in Reichweite, am Ende musste er sich Alvaro Bautista geschlagen geben. Sein Ziel für 2025 ist WM-Rang 3.
Nach Rang 3 im Superpole-Race in Misano ging Yamaha-Pilot Andrea Locatelli somit von Startplatz 3 ins zweite Hauptrennen. Der Italiener konnte sich nach dem Start auf Platz 2 nach vorne kämpfen, danach war er bis zur Hälfte des Rennens der erste Verfolger von Toprak Razgatlioglu (BMW) und Nicolo Bulega (Ducati).
Zehn Runden vor dem Ende wurde Locatelli von Alvaro Bautista überholt. Die beiden lieferten sich danach ein enges Duell, am Ende hatte der Ducati-Pilot jedoch eine bessere Pace. Locatelli überquerte die Ziellinie mit 2,3 sec Rückstand auf Bautista auf Platz 4.
Nach den Rängen 5, 3 und 4 – ist er mit seinem Heimwochenende zufrieden? "Es war ganz okay, wir konnten hier in Misano mehr oder weniger dieselben Ergebnisse erzielen wie letztes Jahr. Das Podium in der Superpole war nicht schlecht, in Lauf 2 habe ich vom Beginn bis zum Ende gepusht. Es war aber nicht leicht und es sieht danach aus, dass dies das Maximum ist, das wir erreichen können", so sein Resümee. "Ich möchte immer um diese Positionen kämpfen können. Ich war bei diesen heißen Bedingungen dazu in der Lage, das Bike so zu fahren, wie ich möchte. Wir müssen noch mehr an unseren Schwachpunkten arbeiten. Wir versuchen jeden Tag, die Lücke zu den anderen zu schließen."
Im Hauptrennen am Sonntag konnte Locatelli einige Runden mit Bautista um das Podest kämpfen, am Ende war er dazu nicht mehr in der Lage. "Am Samstag und am Sonntagmorgen konnten wir ihn schlagen – aber klar, er musste da auch von weit hinten starten. Am Nachmittag startete er von weiter vorne und es war schwierig, ihn zu schlagen. Aber es ist Bautista, er ist ein Weltmeister", betonte Locatelli. "Aber wir müssen uns im Vergleich zu allen Fahrern und nicht nur zu Bautista verbessern. Ehrlich gesagt war ich auch etwas überrascht, dass ich bei diesen Bedingungen und auf dieser Strecke mit Bautista kämpfen konnte. Ich möchte so weiterarbeiten, denn wir haben eine gute Chance, die Weltmeisterschaft auf dem dritten Platz zu beenden. In der WM-Tabelle liegen derzeit Petrucci und Bautista vor mir, sie sind natürlich nicht einfach zu schlagen. Wir arbeiten hart und haben an diesem Wochenende einen großartigen Job gemacht. Die Saison ist noch lang, wir haben noch sechs Rennwochenenden vor uns. Auch die Regeln ändern sich ständig, möglicherweise haben wir in Donington schon wieder Änderungen hinsichtlich der Balance oder der Performance der Bikes."
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